(Strophe 1)
Sie kamen mit Fackeln, mit Hass in den Blicken,
Gefesselt, geschleift, uns're Namen erstickt.
Die Flammen, sie lodern, das Urteil verkündet,
Doch was sie nicht sehen, ist, dass nichts hier erlischt.
(Refrain)
Geächtet, verkannt, und doch voller Macht,
Verbannt und gejagt in der dunkelsten Nacht.
Die Schreie der Flammen, sie klingen nie aus,
Unser Wille bleibt stark, wie ein ewiges Haus.
(Strophe 2)
Ihr nanntet uns Teufel, weil ihr uns nicht verstandet,
Wir heilten, wir wirkten, und doch wurd' gebrannt.
Die Weisheit der Alten, verbrannt in der Glut,
Doch Asche birgt Samen, und wächst voller Wut.
(Refrain)
Geächtet, verkannt, und doch voller Macht,
Verbannt und gejagt in der dunkelsten Nacht.
Die Schreie der Flammen, sie klingen nie aus,
Unser Wille bleibt stark, wie ein ewiges Haus.
(Bridge)
Hört ihr das Rauschen des Windes, das Flüstern?
Es trägt uns're Namen, es ruft uns're Schwestern.
In jedem Herz, das für Wahrheit noch schlägt,
Lebt die Kraft uns'rer Seelen, die nie untergeht.
(Refrain)
Geächtet, verkannt, und doch voller Macht,
Verbannt und gejagt in der dunkelsten Nacht.
Die Schreie der Flammen, sie klingen nie aus,
Unser Wille bleibt stark, wie ein ewiges Haus.
(Outro)
Und so werden wir wandern, durch Zeiten und Raum,
Als Funken im Feuer, als Wurzeln im Baum.
Wir tragen das Wissen, das niemand mehr kennt,
Das Lied uns'rer Hexen, das ewiglich brennt.