[Part 1:]
Ich war jung, hatte Träume, wollte fliegen wie ein Star,
Doch die Welt hat mich gefickt, jeden Tag, jedes Jahr.
Mit zehn schon geklaut, mit elf war ich high,
Mit zwölf vor Gericht – sag, wo blieb die Polizei?
Mein Bruder im Heim, meine Mutter am Glas,
Vater im Bau – und ich schlaf auf dem Asphalt.
Wir waren Kinder, doch der Spielplatz war kalt,
Unser Karussell war die Faust, die knallt.
– Bam! –
Nico starb an Crack, Cem an ‘ner Klinge,
Jamal wurd erschossen mit zwölf auf der Brücke.
Keiner sprach von uns, keiner kannte den Schmerz,
Wir waren nur Schatten – ohne Namen, ohne Herz.
[Hook:]
Wir sind die verlorenen Jungs, keiner kam zurück,
Zwischen Dreck und Beton liegt unser letztes Stück.
Kein Märchen, kein Licht, nur der Schrei in der Nacht,
Wir sind Brüder im Schatten, von der Straße gemacht.
– Ey! –
Kein Peter, kein Traum, keine Hoffnung in Sicht,
Denn die verlorenen Jungs kennt das Happy End nicht.
Wenn du fliegst, dann nur runter, mit’m Blei in der Brust,
Willkommen in Neverland – voller Wut, ohne Lust.
[Part 2:]
Ich mal' unsere Namen mit Blut an die Wand,
Die verlorenen Jungs, zerbrochen am Rand.
Wir wollten fliegen, doch keiner von uns hatte Flügel,
Nur Taschenmesser, Hass und kaputte Spiegel.
Ich sah Kevin weinen mit der Knarre am Kopf,
Und ich schwor, dass ich bleib, bis die Zeit uns stoppt.
Doch dann kam der Tag, als er sprang ohne Ziel,
Von der Brücke ins Dunkel – kein Licht, nur Stil.
– Ruhe in Peace. –
Ich trag seine Jacke wie ein Ehrengewand,
Und jedes Tattoo ist ein Grabstein an meiner Hand.
Verlorene Jungs – das ist kein Soundtrack,
Das ist das Echo vom Schmerz, das dich wach hält, Dreck.
[Hook:]
Wir sind die verlorenen Jungs, keiner kam zurück,
Zwischen Dreck und Beton liegt unser letztes Stück.
Kein Märchen, kein Licht, nur der Schrei in der Nacht,
Wir sind Brüder im Schatten, von der Straße gemacht.
– Frrrah! –
Kein Peter, kein Traum, keine Hoffnung in Sicht,
Denn die verlorenen Jungs kennt das Happy End nicht.
Wenn du fliegst, dann nur runter, mit’m Blei in der Brust,
Willkommen in Neverland – voller Wut, ohne Lust.
[Part 3:]
Ich rappe für die, die nie heimgekommen sind,
Für die Jungs, die flüstern im Wind.
Für Luca mit dem Knasttattoo und ‘nem halben Herz,
Für Samir mit ‘nem Schädel voll Koks und Schmerz.
Ich seh uns im Regen, barfuß im Dreck,
Mit ‘nem Traum im Kopf, doch die Straße war echt.
Keine Fee, kein Licht, keine Rettung in Sicht,
Nur der Glaube an uns – und der fickte uns nicht.
– Aah! –
Doch ich schreib diese Verse wie Grabreden,
Für Jungs mit kaputten Seelen und brennenden Leben.
Peter Pan? Ich bin der Letzte mit Namen,
Die verlorenen Jungs – alle tot oder am Rahmen.
[Hook – Final:]
Wir sind die verlorenen Jungs, keiner kam zurück,
Zwischen Dreck und Beton liegt unser letztes Stück.
Kein Märchen, kein Licht, nur der Schrei in der Nacht,
Wir sind Brüder im Schatten, von der Straße gemacht.