Part 1
Ich lauf durch Straßen aus Schweigen, mit Blick aus Beton,
seh dein Schattenbild wanken im Flackern vom Neon.
Dein Gesicht – nur ein Echo von dem, was ich war,
deine Texte voll Nebel, meine Zeilen sind klar.
Ich bin Glas, du bist Staub, du verwischst bei Berührung,
dein Versuch mich zu treffen ist Selbstzerstörung.
Jede Line, die du bringst, klingt nach „Bitte vergib“,
doch ich schreib mit Skalpell in dein fades Gesicht.
Keine Wut, keine Hast, nur Präzision wie im Tanz,
dein Gewäsch ist wie Wind, meine Stimme wie Glanz.
Du redest in Rätseln, ich sprech in Resultaten,
du hoffst auf Respekt, ich steh längst über Taten.
Was du fühlst, ist egal – ich agiere wie Glas,
doch selbst, wenn du springst, zerbrichst du nicht das.
Du bleibst in der Tiefe, in Pfützen aus Stolz,
ich schreibe Geschichte – du klebst an dem Holz.
Was ich sage, wird zitiert – was du rappst, wird gelöscht,
du bist Sample und Filter – ich bin Klang, der nicht löscht.
Hook
Ich seh dich im Staub, wie du leise zerbrichst,
dein Spiegelbild zeigt dir nur mein Gesicht.
Du versuchst zu verstecken, doch alles bleibt klar –
ich bin da, wo du willst, doch nie warst.
Deine Welt ein Karton, meine Worte sind Glas,
du flüsterst im Dreck, ich sprech aus dem Palast.
Kein Hass, nur ein Blick, der dich langsam zerfrisst –
HARDY – Goldzunge, du spürst wie es ist.
Part 2
Dein Flow klingt wie Übungen – meine Kunst ist ein Zustand,
du bist stuck im Gewöhnlichen, ich schreib mir ‘ne Blutbahn.
Worte wie Wasser, doch schneiden wie Klingen,
deine Hooks ohne Tiefe, meine Sätze erklingen.
Ich hör dich im Off, du wirst leiser mit Zeit,
ich bin Chronist dieser Szene – und du bist nur „vielleicht“.
Deine Haltung ist Maske, mein Stil ist Natur,
du versuchst mich zu kopieren – ich bin Ursprung, du Spur.
Kein Beef, kein Theater, nur ein Vers zu genügen,
du willst hoch, doch dein Fundament sind nur Lügen.
Und ich seh deine Angst, wie sie tropft in dein Mic,
du hoffst auf Applaus, ich verlass einfach den Fight.
Denn ich kämpf nicht mit Schatten, ich schreib dir dein Grab,
ohne Grabstein, nur Verse – und der letzte war scharf.
Du bist Sound ohne Echo, ein Raum ohne Form,
ich bin Sturm hinter Glas, dein Verfall ist genormt.
Und wenn du noch flüsterst, dann klingt es wie Staub,
doch mein Name bleibt stehen, wenn dein Name verraucht.
Hook (Refrain)
Ich seh dich im Staub, wie du leise zerbrichst,
dein Spiegelbild zeigt dir nur mein Gesicht.
Du versuchst zu verstecken, doch alles bleibt klar –
ich bin da, wo du willst, doch nie warst.
Deine Welt ein Karton, meine Worte sind Glas,
du flüsterst im Dreck, ich sprech aus dem Palast.
Kein Hass, nur ein Blick, der dich langsam zerfrisst –
HARDY – Goldzunge, du spürst wie es ist.
Bridge
Ich brauch keine Namen, ich brauch kein Geschrei,
nur ein Wort reicht, und du fällst entzwei.
Ich geb dir kein Battle, ich geb dir ‘ne Wand –
und wenn du drauf prallst, dann nennt man das Stand.
(Brrrm!)
Outro (gesprochen)
Du hast gespuckt – ich hab gespiegelt.