Der Eifel Jung
Wer wandert so früh durch Tal und durch Grund,
mit offenem Blick und kräftigem Mund?
Es ist der Eifel Jung auf seinem Gang,
die Heimat im Herzen sein Leben lang.
Er schreitet durch Wälder im Morgenrot,
durch Sommerglut und Wintersnot.
Kennt jede Quelle, jeden Stein,
und nennt dies schöne Land sein Heim.
Wo Burgen zerfallen auf felsiger Höh’,
wo Nebel steigen aus Wald und See,
da lauscht er still dem Wind im Tann,
der von vergangenen Zeiten kann.
Von Römern erzählt ihm das alte Gestein,
von Legionen im fernen Sonnenschein.
Sie zogen einst über Höhen und Land,
mit Schwert, mit Schild und fester Hand.
Verwitterte Mauern im grünen Revier,
verborgen im Wald, erzählen noch hier
von Menschen, die längst schon Staub geworden,
doch weiterleben in diesen Orten.
Der Eifel Jung bleibt oftmals steh’n,
um tiefer als andre Menschen zu seh’n.
Wo mancher nur Wald und Hügel erkennt,
er die Geschichten des Landes nennt.
Er sieht die Bauern auf kargem Feld,
die niemals besaßen viel Gut oder Geld.
Doch hatten sie etwas, das stärker war:
Mutige Herzen, Jahr für Jahr.
Er hört in den Bächen vergangene Zeit,
spürt ihrer Ahnen Verbundenheit.
Als flüsterten Stimmen im Blätterkleid:
„Bewahre die Heimat für alle Zeit.“
Und wenn im Herbst die Blätter weh’n,
die Nebel über den Wiesen steh’n,
dann scheint die Eifel ihm zu sagen:
„Du sollst mein altes Erbe tragen.“
Nicht jeder Schatz besteht aus Gold,
nicht jeder Held wird reich besold’t.
Manch großer Reichtum bleibt verborgen
in kleinen Freuden aller Morgen.
Ein alter Baum am Wegesrand,
ein Gruß von Freunden, wohlbekannt,
der Ruf des Bussards hoch im Blau –
solch Glück erkennt nicht jeder genau.
So zieht er weiter durch Feld und Wald,
mal jung im Herzen, mal scheinbar
Wer wandert so früh durch Tal und durch Grund,
mit offenem Blick und kräftigem Mund?
Es ist der Eifel Jung auf seinem Gang,
die Heimat im Herzen sein Leben lang.
Er schreitet durch Wälder im Morgenrot,
durch Sommerglut und Wintersnot.
Kennt jede Quelle, jeden Stein,
und nennt dies schöne Land sein Heim.
Wo Burgen zerfallen auf felsiger Höh’,
wo Nebel steigen aus Wald und See,
da lauscht er still dem Wind im Tann,
der von vergangenen Zeiten kann.
Von Römern erzählt ihm das alte Gestein,
von Rittern im silbernen Mondenschein,
von Bauern, die trotzten dem Sturm und der Not
und dennoch verdienten ihr tägliches Brot.
Der Eifel Jung bleibt oftmals steh’n,
um tiefer als andre Menschen zu seh’n.
Wo mancher nur Wald und Hügel erkennt,
er die Geschichten des Landes nennt.
Er sieht in den Tälern vergangene Zeit,
spürt ihrer Ahnen Verbundenheit.
Als flüsterten Stimmen im Blätterkleid:
„Bewahre die Heimat für alle Zeit.“
So wandert er weiter bei Sonne und Regen,
auf steinigen Pfaden und alten Wegen.
Nicht Gold und Ruhm sind sein Begehr,
sein Herz wiegt Heimat tausendmal mehr.
Und fragt man dereinst, wenn die Jahre verweh’n:
„Wer hat ihre Schönheit am tiefsten geseh’n?“
Dann antwortet leise der Wind im Tal:
„Der Eifel Jung – immer und überall.“