Sind wir nur Staub im weiten All,
nur ein Hauch, der leise fällt,
doch ich glaub, wir tragen mehr
als nur Schatten auf der Welt.
Wenn wir geh’n, bleibt vielleicht nichts –
doch was wir fühl’n, bleibt als Licht.
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Die Erde dreht sich, wie sie’s immer tat,
wir kamen spät – und haben viel gewagt.
Wir bauen Träume und Beuten aus
Und vergessen oft, was vor uns war.
Sie braucht uns nicht – das sagt sie klar,
sie war schon da, als’s uns noch nicht gab.
Doch wir greifen ein, wir zieh’n und schieb’n,
und hinterlassen Spuren, die vielleicht nie heilen
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Sind wir nur Staub im weiten All,
nur ein Hauch, der leise fällt,
doch ich glaub, wir tragen mehr
als nur Schatten auf der Welt.
Wenn wir geh’n, bleibt vielleicht nichts –
doch was wir fühl’n, bleibt als Licht.
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Wir sind die Ersten, die sich selber seh’n,
die fragen: „Was bleibt, wenn wir einmal geh’n?“
Wir denken in Zeit, wir bauen aus Klang,
wir machen Fehler Und lernen nichts draus
Wir tragen Gewicht in ’nem flüchtigen Leben,
wir können zerstören – und trotzdem vergeben.
Wir haben das Feuer und wissen: Es brennt –
doch auch, dass es wärmt, wenn man’s richtig erkennt.
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Sind wir nur Staub im weiten All,
nur ein Hauch, der leise fällt,
doch ich glaub, wir tragen mehr
als nur Schatten auf der Welt.
Wenn wir geh’n, bleibt vielleicht nichts –
doch was wir fühl’n, bleibt als Licht.
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Vielleicht sind wir klein – doch wir tragen Gefühl,
das mehr sagt als Zeit, das mehr schafft als Ziel.
Wir sind nicht das Zentrum
Doch wir fühlen, wir träumen, wir bauen und brechen,
wir lieben, wir lügen, wir suchen nach Echtem.
Wir tragen Geschichten in Lieder und Herz
wir verlieren, wir kämpfen, wir wollen mehr sein.
und wenn wir zerstören – dann auch uns selber, so klar.
Aber in uns liegt Kraft, liegt 'ne leise Magie –
wenn wir’s richtig benutzen, dann vergehn wir nie
Und vielleicht ist genau das der Sinn:
Nicht wie lang wir hier sind –
sondern was wir wirklich sind.
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