Er steht am Fenster
graues Licht im Gesicht
Die Welt dreht sich weiter
doch er dreht sich nicht
Zigaretten und Träume
längst alle verbrannt
Er scrollt durch Insta
sieht, was andere erreichen
und fragt sich:
Wann habe ich aufgehört
zu träumen?
Er hatte Ideen, doch nie einen Plan
hat nie riskiert, hat lieber gewartet.
Auf den Moment der nie kam.
Die Jahre vergehen
Und der junge von früher
Der schweigt so still
er hat immer gewartet
kein Plan, kein Ziel.
Und er sagt:
„ morgen fang ich an“
Denn er war nie der Held
Nie der, der gewinnt
nur ein Mann der sich nicht
findet
Kein Applaus, kein Licht
kein Applaus, kein Gesicht
nur ein Schatten im Spiegel
und der spricht nicht
Denn er hat nichts gemacht
Er blieb auf der Stelle
Hätt ich mal
Könnt ich noch
Wär ich doch
Morgen fang ich an, sagte er
sich so oft
Doch Träume ohne Taten
sind nur Staub in der Luft
er war nie wirklich da
und das weiß er jetzt zu gut.
in seinem Blick liegt der
Wunsch nach mehr
Doch die Zeit macht ihm klar:
Da kommt nichts mehr
Ein halbes Leben verträumt,
verpasst –
ein halbes Leben, das nichts
hinterlässt
Und er sagt sich
morgen fange ich an
Denn er war nie der held
Nie der der gewinnt
Nur ein Mann der sich nicht findet
Kein applaus kein licht
Kein Applaus kein gesicht
Nur ein schatten im spiegel
Und der spricht nicht
Keine liebe kein Drive
Kein ich habs versucht
Und so setzt er da tag Für Tag
Ein versager, vielleicht
Oder nur hoffnungslos
Den er hat nichts gemacht
Hätt ich mal
Könnt ich noch
Wär ich doch
Doch träume ohne schritte
Sind wir lieder ohne sound