Hook:
Ich kam aus der Kälte, aus Nächten ohne Licht,
aus Hunger, aus Schmerz, doch zerbrochen bin ich nicht.
Heute steh ich hier, Herz voll, Blick nach vorn,
alles was ich war, war der Weg zu dir, mein Sohn.
Part 1:
Geboren ohne Reichtum, Ukraine, kalte Zeit,
nur meine Oma bei mir, doch auch sie war nicht befreit.
Sie hatte selbst fast nichts, doch gab mir, was sie konnte,
Liebe ohne Worte, auch wenn der Hunger uns verschonte.
Mit acht nach Deutschland, Hoffnung in der Hand,
doch das Leben dort war härter, als ich je gekannt.
Stiefvater voller Kälte, Mutter tief im Rausch,
Liebe war ein Fremdwort in diesem lauten Haus.
Meine Schwestern alles, ich bekam den Rest,
Kühlschrank zu um neunzehn Uhr, hab den Hunger akzeptiert.
Nächte ohne Essen, leise Tränen im Bett,
hab gelernt, stark zu sein, auch wenn mich keiner rettet.
Hook:
Ich kam aus der Kälte, aus Nächten ohne Licht,
aus Hunger, aus Schmerz, doch zerbrochen bin ich nicht.
Heute steh ich hier, Herz voll, Blick nach vorn,
alles was ich war, war der Weg zu dir, mein Sohn.
Part 2:
Mit vierzehn Rauch im Kopf, Alkohol im Blut,
nicht weil ich feiern wollte, sondern weil es weh tut.
Sechzehn rausgeworfen, Winter mein Zuhaus,
Straßen meine Decke, Hoffnung ging nicht aus.
Hab meine Ausbildung gemacht, trotz leerem Bauch,
hab gelernt: Wenn keiner bleibt, dann bleibst du auch.
Neunzehn ganz allein, neuer Ort, neues Ziel,
doch Ablehnung machte mich hart, ich verlor mein Gefühl.
Wut wurde mein Schutzschild, Knast mein Stopp,
drei Jahre hab ich mir selbst mein Leben blockt.
Hab viel nachgedacht über Schuld und Zeit,
über das Kind in mir, das immer noch schreit.
Hook:
Ich kam aus der Kälte, aus Nächten ohne Licht,
aus Hunger, aus Schmerz, doch zerbrochen bin ich nicht.
Heute steh ich hier, Herz voll, Blick nach vorn,
alles was ich war, war der Weg zu dir, mein Sohn.
Part 3:
Dann kam eine Seele, die mich wirklich sah,
nicht meine Fehler, sondern wer ich wirklich war.
Sie zeigte mir Liebe, ohne Druck, ohne Kampf,
gab mir Frieden im Herzen, nahm mir die Angst.
Und dann kamst du, mein Sohn, kleines Wunder so rein,
mit deinem ersten Atemzug war klar: Ich bin dein Heim.
Ich schwör dir hier, egal wie schwer der Weg auch wird,
du bekommst die Liebe, die mir früher fehlte, Kind.
Kein Hunger, keine Kälte, keine Angst vor der Nacht,
ich brech diesen Kreis, hab es mir selbst versprochen, mit Macht.
Meine Narben sind da, doch sie machen mich stark,
weil ich heute weiß, wofür ich jeden Tag kämpf.
Outro:
Ich kam aus der Dunkelheit, doch bleib dort nicht steh’n,
meine Vergangenheit hart, doch mein Herz will weitergeh’n.
Für dich werd ich besser, für dich werd ich frei,
mein Sohn, du bist der Grund, warum ich heute lächle dabei.