Intro:
Wenn du dich hier wiedererkennst,
dann war das nie Zufall.
Part1:
Ich seh ’n System, das uns füttert, doch nie satt sehen will,
hält uns müde und beschäftigt, so sind wir leichter still.
Man nennt es Freiheit, doch setzt Grenzen aus Angst,
und wer zu viel hinterfragt, wird als Störung erkannt.
Macht trägt heut Anzug, kein Schwert in der Hand,
sie lächelt in Kameras, während sie Fäden spannt.
Marionetten tanzen weiter im Takt dieser gottlosen Zeit,
wer aus der Reihe tritt, zahlt den Preis mit Einsamkeit.
Wahrheiten werden neu gerichtet, passend gemacht,
denn bei den Nach-richten wird Realität über Nacht umgedacht.
Aus Fakten werden Stories, aus Fragen wird Schuld,
und die Richtung bestimmt nicht die Wahrheit – nur Geduld.
Schlagzeilen lenken Blicke, während Wichtiges fällt,
man hält uns beschäftigt, damit keiner mehr zählt.
Wenn Lärm zur Normalität wird und Stille zur Gefahr,
dann merkst du: Kontrolle ist nie wirklich sichtbar, aber da.
Hook:
Bleib ruhig, vertrau dem System,
wir haben alles im Blick, du musst nichts versteh’n.
Schau nicht hin, stell keine Fragen mehr,
denn wer zu viel sieht, passt hier nicht her.
Bleib ruhig, alles läuft nach Plan,
Sicherheit zuerst – fang nicht an nachzuhak’n.
Hör nicht zu, bleib bequem,
Bewegung gilt hier längst als Problem.
Part2:
Überwachung heißt Sicherheit, doch fühlt sich anders an,
jedes Auge offen, auch wenn keiner etwas sagen kann.
Man nennt es Schutz, doch sammelt jedes Detail,
Wissen ist die neue Macht, und wir liefern sie frei.
Angst hält uns gefügig, sie wirkt leise und konstant,
nicht als Panik, eher als Druck, der nie ganz verschwand.
Man gewöhnt sich an Regeln, nennt Gehorsam Vernunft,
und vergisst dabei langsam, was Freiheit mal war und wozu.
Sie teilen uns in Lager, in richtig und falsch,
damit wir uns bekämpfen, nicht die Hand, die uns lenkt.
Denn ein Volk, das sich streitet, sieht die Fäden nicht mehr,
und nennt seinen Gegner das Problem, nicht das System dahinter.
Ablenkung im Dauerloop, wir bleiben schön beschäftigt,
mit Skandalen und Trends, die morgen keiner mehr checkt.
Und während wir uns verlieren in Lärm, im Streit,
wird Geschichte geschrieben, ganz ruhig, ganz leis.
Kurzes Outro:
Vielleicht ist die größte Lüge nicht das, was man uns sagt,
sondern dass wir glauben, wir hätten noch wirklich ’ne Wahl.
Hook:
Bleib ruhig, vertrau dem System,
wir haben alles im Blick, du musst nichts versteh’n.
Schau nicht hin, stell keine Fragen mehr,
denn wer zu viel sieht, passt hier nicht her.
Bleib ruhig, alles läuft nach Plan,
Sicherheit zuerst – fang nicht an nachzuhak’n.
Hör nicht zu, bleib bequem,
Freiheit endet dort, wo du anfängst, sie zu leben.
Outro:
Ich hab lange genug zugehört.
Jetzt hör ich zu genau.