Ich trag die Schatten meiner Fehler wie vergrabene Geheimnisse im Blut,
jede Narbe spricht in Sprachen, die nur mein Innerstes versteht und tut,
als wär ich irgendein Soldat, der ohne Waffen in die Schlacht zieht,
doch die Kugeln sind Gedanken, und der Feind, der in mir Tag für Tag liegt.
Ich hab Nächte, die mich jagen, wie Erinnerungen voller Staub,
Momente, die mich formen, während um mich jede Hoffnung taut.
Und ich such im Dunkeln Funken, die mich tragen, wenn ich fall,
denn im Herzen brennt ein Feuer, das mich wärmt, egal wie kalt der Rest sein soll.
Double-Time im Kopf, wenn die Wahrheit mich erdrückt,
Silben fliegen wie Patronen und die Angst wird einfach weggedrückt.
Ich bau Mauern aus Vertrauen, doch zu oft sind sie verrannt,
und die Menschen, die mir nah sind, halten manchmal nicht die Wand.
Doch ich wachse durch die Brüche, durch die Risse in der Brust,
lerne, Schmerz zu akzeptieren, weil er zeigt, dass man noch muss
weitergehen, auch wenn Tränen meine Füße schwerer machen,
auch wenn Stimmen in mir flüstern, ich soll aufhören zu lachen.
Ich hab Fehler wie Kapitel, doch ich blätter nicht zurück,
baue Zukunft aus Momenten, aus Verlusten wird mein Glück.
Denn ich weiß: Nur wer gefallen ist, der weiß später, was es heißt,
wenn man aufsteht wie ein Krieger und den Schatten dann verzeiht.
Ich hab Nächte voller Fragen, die sich langsam wiegen wie Wind,
und Tage, die mich tragen, weil sie zeigen, wer wir sind.
Hab gelernt, dass Stärke wächst, wenn das Herz allein marschiert,
und die Stille lauter wird, wenn man ihr nicht mehr entflieht.
Double-Time durch meine Zweifel, wenn der Druck mich überrennt,
jedes Wort ein kleines Messer, das die Dunkelheit erkennt.
Doch ich schreib mich durch den Sturm, jede Zeile wird ein Schild,
jede Line ein kleiner Funke, der am Ende Frieden bildet.
Ich trag Wunden, die mich halten, wie Erinnerungen im Stein,
doch aus jedem dieser Schnitte wird ein Teil von meinem Sein.
Und egal, wie laut die Welt schreit, dass ich irgendwann zerbrich,
hör ich niemals auf zu kämpfen — denn ich fall, doch ich zerfall nicht.
Ich hab Nächte lang versucht, meinem Schatten zu entkommen,
doch ich lernte, dass die Schwärze oft die Quelle ist von Sonnen.
Denn der Mensch wird erst zu Stärke, wenn das Herz das Dunkel kennt
und aus Asche neue Weite in die nächsten Schritte brennt.
Also lauf ich weiter, auch wenn niemand je versteht,
dass mein Herz in jedem Schlag um ein Stückchen Hoffnung betet.
Und wenn irgendwann mein Feuer seine letzten Funken trägt,
bleibt von mir der eine Satz:
Ich war stärker als das, was mich jemals niederlegt.