Ich wach auf in einem Raum, der seit Jahren nicht mehr lebt,
Herz so leer wie meine Tasche, Digga, nichts mehr, was noch geht.
Jeder Tag ein neuer Kampf, doch ich steh schon auf dem Boden,
Depressionen wie’n Richter – jedes Urteil ist verloren.
Meine Seele wie’n Tresor, aber innen drin ist nichts,
nur die Stimmen, die mir flüstern: „Bruder, du verdienst kein Licht.“
Ich hab Liebe in den Händen, doch sie bricht mir jeden Tag,
weil mein Kopf mir wieder einredet, dass sie jemand andres mag.
Ich versuch zu funktionieren, doch mein Körper sagt mir „Nein“,
und die Welt wird immer dunkler – selbst am Tag fühl ich mich klein.
Jeder Schritt ist wie Beton, jeder Atemzug ein Krieg,
jede Hoffnung wie ein Glitzerkorn, das wieder vor mir flieht.
Doch du bist da wie ein Feuer, das nicht fragt, ob ich noch kann,
du hältst mich fest, wenn ich fall, obwohl ich dich nur runterzieh, Mann.
Jede Umarmung von dir kämpft gegen die Schatten in mir,
doch mein Kopf baut neue Mauern – und ich verlier gegen mein Tier.
Hab zu viele Nächte wach gelegen, red mit Wänden statt mit dir,
und ich sag dir, dass ich gut bin – doch in mir zerreißt es mir.
Jede Träne ist ein Messer, jeder Tag ein weiterer Stich,
und ich frag mich, ob ich Liebe fühl, oder ob sie mich vernicht’.
Ich hab gelernt, dass selbst Gefühle irgendwann zu laut schrein,
dass die Liebe manchmal süß ist, doch die Depression bleibt mein.
Und ich schwör dir, wenn ich geh, ist das nie, weil ich es will –
sondern weil mein Kopf mich zwingt und mein Herz einfach nur still.
Aber irgendwo in dem Chaos, irgendwo tief drin in mir,
bist du der letzte Funken Hoffnung, der mich hält und führt zu dir.
Und ich hoff, dass ich dir irgendwann die Version zeig’, die du kennst –
nicht der Junge voller Dunkelheit, sondern der, den du verdienst.