【high male vocals – Intro】
Ich habe mich verloren, lange vor dem Jetzt,
in Welten ohne Schutz, die man Hoffnung nennt.
Ich lernte zu fliehen, statt stehen zu bleiben,
bis ich begann, mir selbst ein Zuhause zu schreiben.
【high male vocals – Strophe 1】
Ich war schutzlos, ich war zu viel,
zu ehrlich für das, was man „normal“ hielt.
Ich wollte helfen, weil Helfen hält,
weil Schutz das Einzige ist, was wirklich zählt.
Ich gab, bevor man mir etwas nahm,
trug meine Wunden, bis niemand sie sah.
Was mich zerbrach, machte mich bereit,
aus Ohnmacht wurde langsam Geleit.
【high male vocals – Pre-Refrain】
Als keine Welt mich auffing im Fall,
erschuf ich mir eine, die mich hält – überall.
【high male vocals – Refrain】
Ich schrieb mir Leben in Dunkelheit,
gab meinem Schmerz endlich Bedeutung und Zeit.
Aus Angst wurde Mut, aus Schweigen ein Schrei,
ich blieb nicht Opfer – ich formte mich frei.
【high male vocals – Strophe 2】
Ventusa zeigte mir Liebe mit Gefühl,
nicht schwach, sondern heilend, warm und still.
Satura lehrte mich Feuer und Zorn,
dass Wut auch schützt, wenn alles verlor’n.
Watischa gab mir Wasser und Licht,
zu fließen, ohne mich selbst zu verlier’n im Gewicht.
Futura ließ Farben und Pflanzen entsteh’n,
dass selbst nach dem Winter neue Wege geh’n.
【high male vocals – Pre-Refrain 2】
Ich sah: Jedes Element trägt ein Recht,
und keines davon macht den Menschen schlecht.
【high male vocals – Strophe 3】
Ventrus zeigte mir Stimmen im Nebel der Zeit,
dass selbst leises Dasein weit trägt und befreit.
Tawischa öffnete Sterne und Atem zugleich,
gab mir Weite, wenn alles zu eng erscheint.
Shasu lehrte Boden und Metall,
standfest zu bleiben nach jedem Fall.
Tichuba zeigte mir Ahnen und Bann,
dass Heilung auch im Dunkeln beginnen kann.
【high male vocals – Strophe 4】
Lifja hielt Sonne und Mond in Balance,
lehrte mich Rhythmus statt blendenden Glanz.
Chansia gab mir Spiegel und Fantasie,
damit ich mich sehe – und verliere mich nie.
Seltra nahm Tod und Seelen an,
zeigte mir: Ende ist nicht der Bann.
Ilisia lehrte Kälte und Wind,
frei zu sein, auch wenn Narben sind.
Ratilia gab Zeit und Dimension,
damit Schmerz nicht alles verschlingt als Lohn.
【high male vocals – Final-Refrain】
Die dreizehn Juwelen waren kein Traum, kein Spiel,
sie hielten mich, als ich mich selbst verlor – und doch blieb.
Sie sind auch für dich, wenn dich niemand sieht,
wenn Schutz fehlt und Hoffnung flieht.
Ich bin noch hier, ich steh noch da,
weil ich mir selbst mein Zuhause war.
【high male vocals – Finale: Chachitras】
Ich erschuf mich als Chachitras, Dunkelheit und Leben zugleich,
nicht aus Hass, sondern weil Wehrlosigkeit mich zerreißt.
Wo mich niemand schützte, wurde ich mein eigener Schild,
Dunkelheit nicht als Ende, sondern als Kraft, die Leben erhält.
Ich wählte die Nacht, weil sie mich nicht verriet,
weil sie mich stärkte, wenn jedes Licht mich übersieht.
Chachitras ist kein Monster, kein Fluch, kein Bann,
es ist der Teil von mir, der sich endlich wehren kann.