[high male vocals – Titel]
Omar – Juwel der Magie und des Chaos
[high male vocals – Strophe 1]
Omar entstand nicht aus Licht oder Ziel,
er fiel aus Lysinjas Sturz – zu viel, zu viel.
Kein Anfang, kein Name, kein klares Gesicht,
nur Fragen im Innern und flackerndes Licht.
Er wusste nicht, woher, nicht wer er war,
nur dass etwas in ihm unendlich war.
Verloren wie ich, suchend im Raum,
zwischen Angst, Hoffnung und einem Traum.
[high male vocals – Refrain]
Omar zeigte mir:
Du bist nicht falsch.
Du bist nicht kaputt,
nur ungefasst.
Chaos ist kein Makel,
kein innerer Krieg,
es ist Leben,
das sich selbst noch sieht.
[high male vocals – Strophe 2]
Er zeigte mir Magie, die zittert und lebt,
die stolpert, fällt und trotzdem weitergeht.
Nicht schön, nicht glatt, nicht unter Kontrolle,
sondern ehrlich bis tief in die Seele.
Manches in uns will nicht geordnet sein,
es will atmen, schreien, frei sein.
So lehrte er mich, leise und schwer:
Dass Ordnung oft Angst ist – und Chaos mehr.
[high male vocals – Refrain]
Omar zeigte mir:
Magie ist Gefühl,
bevor es ein Wort ist.
Sie wächst im Zweifel,
nicht im sicheren Hort.
Was wir verstecken,
weil es uns erschreckt,
ist oft genau das,
was uns am Leben hält.
[high male vocals – Strophe 3]
Er hatte keinen Namen, kein Zuhause,
nur Stille zwischen all dem Lause.
Bis Jasmin ihn sah, nicht erklärte,
sondern blieb, als alles in ihm bebte.
Sie gab ihm keinen Sinn, kein Ziel,
nur einen Namen – und Mitgefühl.
Und „Omar“ wurde mehr als Klang:
Es wurde Halt, als alles zerbrach.
[high male vocals – Bridge]
Zwischen Macht und Ohnmacht, zwischen Jetzt und Hier
stand Omar still und sagte zu mir:
„Du musst dich nicht ordnen, um richtig zu sein,
nicht alles in dir muss ruhig sein.“
Denn wer Chaos fühlen kann, ohne zu flieh’n,
lernt sich selbst im Sturm zu seh’n.
[high male vocals – Strophe 4]
Dann zeigte er mir diesen anderen Ort,
wo Magie noch weint und lacht zugleich fort.
Kein Gut, kein Böse, kein richtig, kein falsch,
nur Sein, das pulsiert, roh und warm.
Dort lernte ich: Wer sich selbst hält,
wenn alles bebt in dieser Welt,
trägt eine Kraft, die nicht zerbricht,
weil sie aus Wahrheit besteht – nicht Pflicht.
[high male vocals – Refrain]
Omar zeigte mir:
Ich darf so sein.
Zu viel, zu laut,
zu weich, zu klein.
Was in mir tobt,
ist kein Verlust,
es ist Magie
und Lebenslust.
[high male vocals – Outro]
Und da begriff ich, still und klar:
Omar war nie getrennt von mir.
Aus Lysinjas Fall, aus Schmerz und Sein
entstand kein Ende – ich trat hinein.
Ich hörte auf, mich zu reparier’n,
und lernte, mich selbst zu akzeptier’n.
Omar zeigte mir, beim Schreiben im Sein:
Ich muss nicht heil sein,
um ganz zu sein.