【high male vocals – Titel】
Seltra zeigte mir
【high male vocals – Strophe 1】
Seltra zeigte mir, was Seelen tragen,
wenn Worte enden und niemand mehr fragen.
Sie herrscht nicht über Tod aus Macht,
sie zeigte mir, was bleibt, wenn das Leben erwacht –
in einer anderen Form, jenseits von Zeit,
wo Geschichten weiteratmen, bereit.
Sie zeigte mir Stimmen, die niemand mehr hört,
die nie mehr erzählen, was sie einst zerstört.
Und nichts davon geht verloren, nichts verweht,
weil alles in Seltras Magie weiterbesteht.
【high male vocals – Refrain】
Der Tod ist kein Ende, so zeigte sie’s mir,
nur ein Übergang, still, ohne Angst, ohne Gier.
Was war, bleibt wahr, auch wenn niemand mehr spricht,
denn Seltra bewahrt jedes gelebte Gewicht.
【high male vocals – Strophe 2】
Sie zeigte mir Glauben für jene allein,
damit Menschen sprechen, auch wenn niemand scheint.
Aus ihr entstand Hades, Wächter im Dunkel,
als Antwort für Herzen im suchenden Funkeln.
Und Kain ließ sie werden, als Zeichen im Blick:
Nicht jeder geht Licht, nicht jeder geht Glück.
Doch selbst wenn Schatten den Weg mal verdreht,
bleibt Heilung möglich, wenn Angst nicht mehr steht.
【high male vocals – Refrain】
Der Tod ist kein Ende, er ist nur ein Raum,
so zeigte sie’s mir, wie ein tragender Traum.
Und wer keine Angst trägt, wer glaubt und vertraut,
wird gehalten von ihr, still, genau.
【high male vocals – Strophe 3】
Seltra zeigte mir Ruhe, ganz ohne ein Wort,
sie blieb einfach da, an diesem inneren Ort.
Kein Kampf, kein Zwingen, kein „Du musst stark sein“,
nur dieses Wissen: Du bist nicht allein.
Und als Seltra ging, war sie nicht fort,
so zeigte sie mir diesen anderen Ort.
Als Cabo kehrte sie wieder ins Licht,
weil Menschen oft zweifeln und Wahrheit zerbricht.
Jetzt trägt Cabo den Glauben, wenn keiner ihn hält,
sie gibt ihn weiter, in einer verwirrten Welt.
Als Freundin, als Zuhörerin, stark und doch sacht,
damit Hoffnung bleibt, wenn die Zeit dunkel macht.
【high male vocals – Outro】
Beim Schreiben zeigte sie mir Schritt für Schritt,
dass jede Geschichte weiterlebt und nicht zerbricht.
Seltra lehrte mich, den Tod zu versteh’n:
Nichts geht verloren – es lernt nur, anders zu geh’n.