[Strophe 1]
Freundschaft, Freundschaft – scheiß auf diese Freundschaft,
hat’s dir was gebracht? Probleme und Feindschaft.
Dein ganzes Leben bist du hinterhergerannt,
hat’s dir was gebracht? Du wurdest ausgelacht.
Apropos ausgelacht – hast du nachgedacht,
warum sie auf dich scheißen, obwohl du für sie wach?
Du hast ein gutes Herz, du wurdest ausgenutzt,
sie wollten nur den Spaß, doch du warst voller Frust.
Die Kerze brennt sich auf, um and’rem Licht zu schenken,
nicht eine Sekunde lang wird sie wohl an sich denken.
Ja, du bist doch die Kerze – für andere immer da,
doch wenn du mal was brauchst – war niemand für dich da.
[Refrain]
Kerzenlicht im Dunkeln – keiner sieht den Schmerz,
du hast Liebe verschenkt, sie nahmen nur dein Herz.
Immer warst du da, doch jetzt bist du leer,
zwischen Trümmern von Vertrauen – fühlst du nichts mehr.
[Strophe 2]
Sie nennen es Nähe, doch meinten nur Bedarf,
wenn sie einsam sind, klopfen sie an – Tag für Tag.
Doch wo war'n sie, Bruder, als du gefallen bist?
Mit Tränen in den Augen – niemand hat’s vermisst.
Manche trinken dein Feuer, doch löschen deinen Glanz,
reden von Loyalität, doch tanzen ihren Tanz.
Du hast dich geopfert – wie ein stiller Prophet,
doch kein Mensch, der dich sieht, wenn dein Licht vergeht.
Du warst nie ihr Freund – nur ein Schatten ihrer Pläne,
ein Seil aus Vertrauen – und sie schnitten die Strähne.
[Refrain]
Kerzenlicht im Dunkeln – keiner sieht den Schmerz,
du hast Liebe verschenkt, sie nahmen nur dein Herz.
Immer warst du da, doch jetzt bist du leer,
zwischen Trümmern von Vertrauen – fühlst du nichts mehr.
[Strophe 3]
Jetzt brennt nur noch Wut, wo einst Hoffnung war,
deine Seele wie Papier – zu oft riss sie, Jahr für Jahr.
Du baust Mauern aus Schweigen, ziehst dich still zurück,
verlernst zu vertrauen – doch erinnerst dich Stück für Stück.
Die Welt spricht in Masken, doch du hörst zwischen den Zeilen,
sie sagen „Bruder“, doch wären die Ersten, die dich entteilen.
Meister weiß: Nicht jeder, der bleibt, meint es echt –
doch jede Narbe in dir macht dein Inneres echt.
Also heb deinen Blick, auch wenn’s niemand begreift,
du bist nicht das Opfer – du bist, was überbleibt.
[Refrain – Outro]
Kerzenlicht im Dunkeln – keiner sieht den Schmerz,
du hast Liebe verschenkt, sie nahmen nur dein Herz.
Immer warst du da, doch jetzt bist du leer,
zwischen Trümmern von Vertrauen – fühlst du nichts mehr.