Strophe 1:
Was denkst du, wer du einfach bist?
Wenn alles fällt, was Fassade ist
Wenn keiner fragt, ob du bestehst
Wenn niemand sieht, wie du wirklich lebst
Wenn du im Spiegel nicht mehr sprichst
Weil selbst dein Blick dich heut vergisst
Wenn Stille wiegt wie kalter Stein
Sag... wirst du dann noch du selbst sein?
Refrain:
Was denkst du, wer du bist –
und keiner bleibt, der dich vermisst?
Wenn du allein in Schatten gehst
und dich in deinem Schweigen verlierst
Was bleibt von dir, wenn alles bricht?
Was denkst du... wer du einfach bist?
Strophe 2:
Was fühlst du, wenn dich niemand hält?
Wenn selbst dein Herz sich von dir stellt
Wenn jede Frage ohne Sinn
und jede Antwort längst vergessen
Vielleicht war Sein nur Illusion
Ein kurzer Traum, ein leeres Wort
Vielleicht warst du nur nie genug
Für dieses Leben – und für Glück
Refrain:
Was denkst du, wer du bist –
und keiner weiß, wer du mal warst?
Wenn jeder Wunsch im Nichts vergeht
und selbst dein Schmerz dich nicht mehr warnt
Was bleibt von dir, wenn niemand spricht?
Was denkst du... wer du einfach bist?
Bridge:
Und unter all den tausend Stimmen
War keine, die dich je verstand
Du hast nichts gelernt, bist still geblieben
Hast nie gereicht – in keinem Herz
Was denkst du, wer du bist –
wenn du im Dunkeln langsam sinkst
Wenn jeder Tag sich gleich anfühlt
und niemand kommt, der dich erkennt
Was bleibt da noch – ein letzter Blick?
Was denkst du...
wer du
einfach
bist?