(Part 1)
Ich komm mit offenen Wunden – nicht, um zu bluten,
sondern um zu zeigen: Ich steh noch – trotz allem, was sie suchten.
Ich hab mich selbst zerschnitten, Stück für Stück analysiert,
doch aus dem Spiegel kam kein Feind – nur ich, deformiert.
Du redest von Stärke – doch meinst Show und Fassade,
ich rede von Narben, die leben, wenn dein Fame längst vergrabe.
Ich hab mein Innerstes zerlegt wie'n Uhrwerk im Schacht,
jede Zeile ein Zahnrad – das aus Trauma Macht macht.
Du willst siegen? Ich hab das Verlieren studiert,
und jeden Fehler in mir archiviert – bis Erkenntnis mich kuriert.
Ich bin nicht stolz auf mein Leid – ich bin stolz auf das Danach,
denn während du glänzt in der Sonne, war ich das Licht im Grab.
Ich hab geweint ohne Tränen – weil sogar die sich verkrochen,
und trotzdem schreib ich Verse, die Mauern im Kopf zerbrochen.
Ich bin nicht cool – ich bin chronisch real,
jede Line wie ein Fluch, der sich in Wahrheit verwandelt – subtil.
Du brauchst Aufmerksamkeit – ich brauch nur 'nen Beat,
denn alles, was ich trag, ist Geschichte, kein Kleid aus Kredit.
(Hook)
Trotz Narben unbesiegbar –
kein Held, kein Opfer, kein Star.
Ich bin das Echo von "Gib nicht auf",
der Beweis, dass selbst Asche fliegt, wenn der Sturm drauf baut.
Trotz Narben – kein „trotzdem“, sondern „deshalb“,
ich bin stärker durch Brüche, nicht durch Beifall.
Kein Glanz – nur Ehrlichkeit im Licht,
denn alles, was mich schwächte,
formte Verse, die heut splitten wie’n Gericht.
(Part 2)
Ich trag kein Cape, keine Krone, keinen Namen,
nur Geschichten in Silben, die tief in Hirnrinden graben.
Ich bin kein Rapper – ich bin Therapeut im Takt,
jede Line ein Skalpell – das in Ego schneidet, bis Wahrheit erwacht.
Ich brauch kein Mitleid – ich brauch nur Respekt,
für jeden Morgen, an dem ich aufstand, obwohl die Nacht mich zerfetzt.
Ich kämpfe nicht gegen euch – ich kämpfe mit mir,
und jedes Mal, wenn ich siege, sieht man's nicht – doch es hallt in Papier.
Ich schreib nicht für Klicks – ich schreib für Kids,
die denken, dass sie’s nicht schaffen – bis sie hör’n, dass es möglich ist.
Ich war unten, Bruder – tiefer als dein Image je war,
und genau da hab ich gelernt: Nur echte Schwäche macht dich stark.
Ich bin kein Symbol – ich bin ein Prozess,
eine Stimme aus der Tiefe, die sagt: Es geht, auch wenn alles zerfetzt.
Du willst Style – ich geb dir Substanz,
du willst Battle – ich geb dir mich, ungefiltert und ganz.
(Hook)
Trotz Narben unbesiegbar –
kein Held, kein Opfer, kein Star.
Ich bin das Echo von "Gib nicht auf",
der Beweis, dass selbst Asche fliegt, wenn der Sturm drauf baut.
Trotz Narben – kein „trotzdem“, sondern „deshalb“,
ich bin stärker durch Brüche, nicht durch Beifall.
Kein Glanz – nur Ehrlichkeit im Licht,
denn alles, was mich schwächte,
formte Verse, die heut splitten wie’n Gericht.
(Outro – Spoken)
Du siehst die Narben – und denkst, ich hab verloren.
Doch Bruder…
Die, die keine haben,
sind meist die,
die nie gekämpft haben.
Ich bin nicht heil. Ich bin echt.