...
[Vers 1]
Schwarzer Himmel über rotem Staub,
der Wind trägt Namen, die keiner mehr glaubt.
Verbrannte Flügel liegen im Sand,
der Himmel hat sie nie mehr erkannt.
Whiskey schmeckt nach kalter Schuld,
jede Meile frisst ein Stück Geduld.
Der Mond hängt schief wie ein Galgenstrick,
und Gott schaut schweigend nicht zurück.
[Pre-Chorus]
Die Glocken läuten längst nicht mehr,
nur Kojoten singen hinterm Heer.
Der Asphalt kennt mein wahres Gesicht –
ein Mann aus Schatten... mehr bin ich nicht.
[Refrain]
Gefallene Engel – ohne Heim, ohne Licht.
Mit Ruß auf den Flügeln und Feuer im Blick.
Wir waren aus Gold... jetzt aus Staub gemacht,
reiten durch die Hölle in jeder Nacht.
Gefallene Engel – vom Himmel verbannt.
Mit Narben aus Eisen und Blut an der Hand.
Kein Heiliger hört unser letztes Gebet...
wenn der schwarze Highway nach Süden weht.
[Vers 2]
Der Prediger schweigt am Straßenrand,
sein Kreuz versinkt tief im roten Sand.
Der Rabe kreist über rostigem Blech,
flüstert: "Jeder Himmel wird irgendwann schlecht."
Der Motor singt sein altes Lied,
während der Regen wie Asche zieht.
Jeder Sonnenaufgang kostet mehr,
doch Umkehr gibt es längst nicht mehr.
[Bridge]
Vielleicht war der Himmel nie unser Haus.
Vielleicht war das Feuer der einzige Applaus.
Vielleicht sind wir Flüche in Menschengestalt,
geboren aus Staub... geworden zu Asphalt.
[Letzter Refrain]
Gefallene Engel – wir tragen die Nacht.
Aus Knochen und Stahl wurden Legenden gemacht.
Kein Stern zeigt den Weg, kein Morgen befreit,
nur endlose Straßen bis in die Ewigkeit.
Gefallene Engel – wir singen im Wind.
Damit selbst die Toten uns hören, wer wir sind.
Wenn der letzte Motor endgültig verstummt,
bleibt nur schwarzer Rauch... und der Himmel bleibt stumm.
[Outro (gesprochen)]
"Manche sagen... Engel steigen zum Himmel auf."
"Sie haben nie gesehen... wie manche mit verbrannten Flügeln auf einem endlosen Highway weiterfahren."
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