[(Classic Southern Dark Outlaw Country)]
...
[Strophe 1]
Der Morgen war noch dunkel, als ich von dir ging,
nur ein Kuss im Flur, bevor der Motor anfing.
Die Stiefel voller Staub, die Hände voller Dreck,
die Straße kennt kein Mitleid – sie nimmt dich einfach weg.
Der Kaffee schmeckt nach Bitterkeit,
jeder Kilometer kostet Zeit.
Die weißen Linien flüstern leis':
"Fahr weiter... egal um welchen Preis."
[Refrain]
Ich fahr für eine Welt, die niemals schlafen will,
doch zu Hause wird es ohne mich mit jedem Tag still.
Ich trag die Last von fremden Träumen durch Nacht und Regen weit,
doch was ich dafür opfer, ist meine eigene Zeit.
Geburtstage ziehen an mir vorbei,
Weihnachten bleibt nur Erinnerung.
Sag mir, Herr... was ist ein Mann noch wert,
wenn er sein Leben verkauft für den nächsten Transport?
[Strophe 2]
Ich hab Sonnenuntergänge im Rückspiegel verpasst,
hab Kreuze an der Autobahn gezählt bei jeder Rast.
Zu viele Brüder gingen diesen letzten Weg allein,
ihr letzter Blick war Asphalt... und das Blaulicht im Schein.
Mein kleiner Junge wurde groß,
ich hörte seine Stimme bloß.
Sein erstes "Papa" kam durchs Telefon,
doch ich war wieder hunderte Kilometer davon.
[Refrain]
Ich fahr für eine Welt, die niemals schlafen will,
doch zu Hause wird es ohne mich mit jedem Tag still.
Ich bring Regale voller Hoffnung ans Ziel in jeder Stadt,
doch niemand sieht den Preis, den ein Fernfahrer bezahlt.
Der Lohn kommt pünktlich auf das Konto,
doch verlorene Jahre kauft kein Geld.
Was ist Freiheit wirklich wert,
wenn dein Gefängnis achtzehn Räder zählt?
[Bridge]
Der Lack glänzt...
Doch die Seele rostet.
Der Motor läuft...
Doch das Herz verstummt.
Jeder Rasthof trägt Geschichten,
die keiner hören will.
Jeder Abschied wird ein bisschen schwerer,
und jede Heimfahrt etwas stiller.
Sie nennen uns Helden,
wenn die Regale leer sind.
Doch vergessen unsere Namen,
sobald wieder alles funktioniert.
[Letzter Refrain]
Ich bin nur einer von tausend Männern,
gefangen zwischen Diesel und Einsamkeit.
Der Asphalt gibt dir Arbeit...
und nimmt dir deine Zeit.
Wenn mein Motor eines Tages schweigt,
bevor ich wirklich angekommen bin,
dann sagt meiner Familie...
...dass ich sie mehr geliebt habe...
...als jede Straße dieser Welt.
Denn ein Trucker hinterlässt keine Spuren im Staub...
...sondern in den Herzen der Menschen,
die viel zu oft auf ihn warten mussten.
[Outro]
Die Straße weint nie.
Sie nimmt...
und nimmt...
und fährt einfach weiter.
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