[Dreckiger Southern Dark Outlaw Country]
...
[Strophe 1]
Wo der Asphalt endet und der Mond kaum scheint,
stehen zwei Gestalten, vom Whiskey vereint.
Road-Dog hat ein Grinsen wie ein Grabstein im Wind,
Slayed Wolf lacht leise, weil sie wieder unterwegs sind.
Keine Kinder mehr, keine Streiche zum Spaß,
aus kleinen bösen Buben wurde etwas aus Stahl.
Mit ’ner Flasche im Wagen und Dreck an den Schuh’n,
haben sie gelernt, was Gesetzlose tun.
[Refrain]
Hey, Road-Dog und Slayed Wolf, die Hölle kennt ihr beim Namen,
zwei schwarze Seelen zwischen Whiskey und Flammen.
Sie fahren bei Nacht, wenn kein Engel mehr wacht,
zwei Schatten im Staub, die der Teufel bewacht.
Kein Märchenbuch rettet sie diesmal vom Leid –
Road-Dog und Slayed Wolf, sie reiten durch die Nacht.
[Strophe 2]
Road-Dog kennt jeden Feldweg, der Sheriff nicht kennt,
Slayed Wolf trägt ’nen schwarzen Hut, der nach Ärger brennt.
Sie sitzen im Diner ganz hinten im Eck,
zwei Gläser Bourbon und ein dreckiger Zweck.
Der Wirt sagt: „Jungs, ihr wart gestern schon hier.“
Slayed Wolf grinst: „Kann sein – doch heute zahlen wir.“
Dann knallt die Tür und der Motor erwacht,
und irgendwo flucht einer: „Nicht schon wieder heut Nacht!“
[Refrain]
Hey, Road-Dog und Slayed Wolf, die Hölle kennt ihr beim Namen,
zwei schwarze Seelen zwischen Whiskey und Flammen.
Sie fahren bei Nacht, wenn kein Engel mehr wacht,
zwei Schatten im Staub, die der Teufel bewacht.
Kein Märchenbuch rettet sie diesmal vom Leid –
Road-Dog und Slayed Wolf, sie reiten durch die Nacht.
[Bridge]
Der Lehrer von damals liegt längst unter Stein,
doch seine Moral wird ihnen scheißegal sein.
Er sagte: „Aus Buben wird irgendwann Vernunft.“
Road-Dog lacht: „Dann hatte er wohl Pech mit uns.“
Slayed Wolf hebt sein Glas: „Auf die alten Zeiten!“
Road-Dog sagt: „Bruder, wir sind noch längst nicht am Ende.“
Dann heult irgendwo eine Sirene auf –
und beide steigen lachend ins schwarze Auto ein.
[Strophe 3]
Am alten Friedhof, kurz nach Mitternacht,
hat der kalte Wind die Grabkreuze bewacht.
Slayed Wolf sagt: „Road-Dog, glaubst du, wir sind verdammt?“
Road-Dog spuckt in den Staub und hebt seine Hand:
„Verdammt ist nur der, der vor seinem Leben rennt.
Wir sind nur zwei Kerle, die man beim Namen kennt.“
Ein Blitz schlägt ein, der Himmel wird rot,
und irgendwo kräht ein Hahn – viel zu früh für den Tod.
[Letzter Refrain]
Hey, Road-Dog und Slayed Wolf, die Hölle kennt ihr beim Namen,
zwei schwarze Seelen zwischen Whiskey und Flammen.
Sie fahren dorthin, wo kein Heiliger bleibt,
wo der Wind ihre Geschichten in die Prärie schreibt.
Kein Märchenbuch, kein Priester, kein Licht –
Road-Dog und Slayed Wolf ändern ihre Geschichte nicht.
[Outro – langsam, dreckige Gitarre]
Zwei böse Buben…
wurden irgendwann groß.
Doch der Ärger blieb klein?
Nein…
Der Ärger wurde groß.
Road-Dog steigt ein.
Slayed Wolf startet den Motor.
„Na, Bruder… fahren wir?“
Der Motor brüllt.
Und sie verschwinden in der Nacht.
...