...
[Strophe 1]
Draußen am Stall, wo der kalte Wind pfeift,
sitzt ’ne schwarze Muschi, die die Zähne schon zeigt.
Vor ihr liegt ’ne Maus im Dreck, kalt und stumm,
doch die Katze glaubt, das Biest stellt sich nur dumm.
Sie duckt sich tief, ihr Blick wird schmal,
„Komm, spring in mein Maul, du hast keine Wahl.
Komm schon, du Ratte, mach keinen Scheiß,
sonst töte ich dich!“ – und ihr Blick wird eis.
[Refrain]
Doch die Maus ist längst tot, seit Stunden schon kalt,
liegt reglos im Staub, während die Katze noch knallt.
Sie wartet auf Futter, sie fletscht ihre Zähn’,
doch die tote Maus wird niemals mehr geh’n.
Dann dreht sie sich um und zieht hungrig davon –
zu stolz, um zu merken: Die Beute war schon tot.
[Strophe 2]
Sie schleicht einmal links, sie schleicht einmal rechts,
„Na komm endlich her, ich weiß doch, dass du noch kämpfst!“
Ein Fauchen, ein Knurren, die Krallen bereit,
doch die Maus liegt da – seit Ewigkeiten schweigt.
Kein Zucken, kein Atmen, kein Funken im Blick,
doch die Katze denkt: „Das ist ein verdammter Trick.“
Sie wartet und wartet, bis die Nacht hereinbricht,
doch tote Mäuse springen eben einfach nicht.
[Refrain]
Ja, die Maus ist längst tot, seit Stunden schon kalt,
liegt reglos im Staub, während die Katze noch knallt.
Sie wartet auf Futter, sie fletscht ihre Zähn’,
doch die tote Maus wird niemals mehr geh’n.
Dann dreht sie sich um und zieht hungrig davon –
zu stolz, um zu merken: Die Beute war schon tot.
[Bridge]
Manchmal ist der Feind schon lange nicht mehr da,
doch du fauchst noch weiter, als wär’s immer noch Gefahr.
Du kannst drohen und brüllen, kannst die Krallen zieh’n –
doch ’ne Leiche hat keinen Grund mehr, vor dir zu flieh’n.
[Letzter Refrain]
Die Maus war längst tot, tiefgefroren und still,
während die Muschi noch kämpfen wollt’, wie sie will.
Sie hielt sich für ’ne Königin, wild und gemein,
doch am Ende war nur Hunger ihr Gewinn allein.
Sie verschwand in der Nacht, mit leerem Bauch davon –
zu blöd, um zu merken: Die Beute war schon tot.
[Outro]
Sie starrte den Tod an…
Der Tod starrte zurück.
Die Katze ging hungrig…
Und die Maus hatte Glück.
Oder… eigentlich auch nicht.
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