Die Welt dreht sich zu schnell und ich renn’ einfach mit, doch mein Kopf kommt nicht klar, alles fühlt sich so sick.
Jede Nachricht nur Krieg, jeder Tag neuer Stress, alle suchen nach Liebe, doch wir finden nur Pain im Netz.
Ich seh’ Menschen, die fallen und keiner fängt sie mehr auf, jeder rennt seinem Schatten hinterher, keiner schaut.
Und ich frag mich, wohin wir noch gehen, wenn das Herz so schwer wird und die Augen nicht mehr sehen.
Ich trag’ die Welt auf meinen Schultern, doch ich fall’ nicht um, auch wenn innen alles brennt und die Seele wird stumm.
Ich sag’ „alles gut“, doch ich lüge dabei, denn mein Kopf schreit laut, doch nach außen bleib’ ich frei.
Die Nächte sind lang, meine Gedanken zu laut, ich bau’ Mauern um mich rum, weil sonst jeder draufhaut.
Depressionen im Herz, doch wir tun so, als wär’s leicht, doch das Lächeln im Gesicht ist oft nur ein schlecht geklebter Teich.
Ich seh’ Kids, die schon weinen, bevor sie leben können, Eltern, die kämpfen, doch innerlich verbrennen.
Alle reden von Zukunft, doch die Zukunft sieht kalt aus, voller Druck, voller Angst, keiner findet mehr raus.
Ich versuch stark zu bleiben, auch wenn’s bricht in der Brust, denn ich weiß, dass man wächst, wenn man fällt, aber muss.
Doch der Sturm hört nicht auf, er dreht weiter im Kreis, und ich halt’ mich an Worten fest, die ich selber nicht weiß.
Beziehungen zerbrechen wie Glas in der Nacht, ein „Es tut mir leid“ kommt zu spät oder macht dich schwach.
Wir schweigen zu viel und wir reden zu wenig, wir lieben zu kurz, doch wir hassen zu ewig.
Sie sagt, sie geht, doch der Blick sagt „bleib da“, und obwohl ich’s spür’, sag ich nur „ist schon klar“.
Ich hab Fehler gemacht, doch ich trag jeden mit, denn sie formen mein’n Weg, Zeile für Zeile, Schritt für Schritt.
Ich renne durch die Dunkelheit, such’ irgendwo Licht, geh mit offenen Augen durch ein blindes Gesicht.
Ich fall’ tausendmal hin, doch ich schwör’ dir, ich steh’, denn ein Krieger wird nicht durch Siege, sondern Narben gelesen.
Ich kämpf’ gegen mich selbst, gegen Welt, gegen Zeit, gegen jeden Moment, der mich auf die Knie treibt.
Doch ich weiß, irgendwo wartet noch Frieden auf mich, auch wenn er sich versteckt, spielt er trotzdem für mich.
Ich halt’ weiter durch, auch wenn’s schwerer noch wird, auch wenn Hoffnung nur flackert und mein Herz oft erfriert.
Denn ich weiß: Irgendwann wird der Sturm sich legen, irgendwann trägt der Schmerz mich nicht mehr durch jeden Regen.
Die Welt dreht sich weiter, egal wer ich bin, doch ich dreh’ mich nicht mit—ich such’ meinen Sinn.
Mit gebrochenen Flügeln flieg’ ich trotzdem davon, und egal was sie sagen, das hier ist mein Song.