Nikita läuft die Straßen lang, sein Herz schlägt laut im Takt der Stadt,
Stauffenbergstraße 77, wo das Leben Spuren hat.
Er kennt die Schatten, kennt die Sucht, hat manche Nacht im Dunkeln verbracht,
doch aus dem Tief holt er sich Licht, denn jeder Tag wird neu gemacht.
Kippen, Snus, ein Wodka-Shot, das war mal Teil von seinem Plot,
doch heute kämpft er weiter hoch, auch wenn der Druck ihn fast zerdrückt.
Im Netz ein „Internet-Rambo“, doch im echten Leben echt,
Nikita zeigt der ganzen Welt, dass jeder Mensch sein Feuer trägt.
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PART 1 – Die Herkunft, der Druck, die Straße
Er wächst auf zwischen Häusern, graue Mauern, kalte Luft,
im Herzen Hoffnung, in den Taschen manchmal nur der Straßen-Duft.
Die Stauffenbergstraße 77 ist sein Kompass, sein Beginn,
dort lernte er, dass Dunkelheit und Mut oft nah beieinander sind.
Schon als Kind hat man ihn angestarrt,
weil er anders wirkte, manchen „komisch“ war,
doch statt zu brechen hat er Stärke gebaut,
aus jedem Blick, der ihn in Kisten haut.
Ja, er lebt mit Downsyndrom, doch das ist keine Schwäche,
es macht ihn zu ’nem Kämpfer, nicht zu irgendeinem Pechvogel,
er sieht die Welt auf eine Art, die viele niemals lernen,
mit Ehrlichkeit im Herzen kann er selbst die Kälte wärmen.
Er sah Erwachsene rauchen, sah Kinder schon fluchen,
sah Träume zerplatzen, weil viele nur suchen
nach irgendwas, das sie hält, wenn die Seele mal friert,
und vieles, was glänzt, hat ihn selbst mal verführt.
So kam die Sucht – leise wie ein Schatten im Wind,
sie sagt dir, du wärst frei, doch sie frisst dich geschwind.
Er probierte Kippen, probierte Snus,
und jedes Mal verlor ein Stückchen Mut.
Ein Wodka-Shot auf leeren Magen –
daraus wurden schwere Tage.
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HOOK
Nikita läuft die Straßen lang, sein Herz schlägt laut im Takt der Stadt,
Stauffenbergstraße 77, wo das Leben Spuren hat.
Er kennt die Schatten, kennt die Sucht, hat manche Nacht im Dunkeln verbracht,
doch aus dem Tief holt er sich Licht, denn jeder Tag wird neu gemacht.
Kippen, Snus, ein Wodka-Shot, das war mal Teil von seinem Plot,
doch heute kämpft er weiter hoch, auch wenn der Druck ihn fast zerdrückt.
Im Netz ein „Internet-Rambo“, doch im echten Leben echt,
Nikita zeigt der ganzen Welt, dass jeder Mensch sein Feuer trägt.
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PART 2 – Internet, Druck & der falsche Ruhm
Im Internet war Nikita laut –
dort fühlte er sich stark, dort fühlte er sich vertraut.
Als Internet-Rambo schrieb er Kommentare,
die er draußen nie gesagt hätte, nicht einmal im Jahre.
Denn online ist einfach – da bist du ein Geist,
ein Nickname, der kämpft, auch wenn du leise weinst.
Er jagte Likes wie andere Träume,
doch war gefangen in Datenräume(n).
Dann kam Jana Bulert, seine Freundin von damals,
die ihm sagte: „Du bist mehr wert als jeder Online-Krawall.“
Sie kannte ihn, bevor die Wolken kamen,
bevor er glaubte, er müsse härter sein, um zu bestehen.
Nikita du Nuttensohn