Strophe 1
Das ist mein Leben, sie sahen nicht mein Gesicht,
nur ein Formstück in ihrer Hand, geformt nach ihrem Licht.
Nie wollten sie mich wirklich, nur ein Bild, das passen muss,
ich lernte zu verstecken, nahm ihr Urteil still und stumm.
Pre-Refrain
Sie sagten: „So bist du falsch“, schoben Liebe auf die Seite,
ich suchte nach mir selber in all ihren Regeln, all den Kleidern, die sie schneidern.
Refrain
Was bleibt, ist Schmerz — und dennoch brennt ein Licht,
Wut im Herzen, die mich atmen lässt.
Ich kämpf' mich frei, zerreiß' ihr falsches Pflichtgesicht,
und sag' mir selbst: Ich bin, was mich wirklich festhält.
Frei sein — endlich ich, und keiner formt mich mehr.
Strophe 2
Sie wollten mich biegen, bis ich ihre Schatten trug,
lebten Excellence für sich, mit meinem Leben als Betrug.
Sie lachten, wenn ich anders war, verspotteten mein Sein,
nur wenn ein Vorteil winkte, schenkten sie mir Schein.
Pre-Refrain
Ich hörte ihre Worte, wie Ketten aus Papier,
sie wollten mich kontrollieren — doch ich lernte Schritt für Schritt: hier bin ich dir nicht mehr.
Refrain
Was bleibt, ist Schmerz — und dennoch brennt ein Licht,
Wut im Herzen, die mich atmen lässt.
Ich kämpf' mich frei, zerreiß' ihr falsches Pflichtgesicht,
und sag' mir selbst: Ich bin, was mich wirklich festhält.
Frei sein — endlich ich, und keiner formt mich mehr.
Bridge
Sie trieben mich weg, als ich nicht mehr nützlich war,
verbannten jede Nähe, als die Zeit mir Stärke gab.
Doch draußen wuchs ein neues Ich, nicht ihr Modell, nicht ihr Vertrag,
ich fand ein warmes Morgen, das man nicht zurückkaufen mag.
Strophe 3
Das ist mein Leben — nicht ihr Maß, nicht ihr Gesetz,
ich bau' mir eine Heimat aus dem Mut, der in mir wächst.
Ich liebe mich, auch wenn die Narben immer bleiben,
sie sind kein Makel — sie sind Zeilen meiner eigenen Leiden.
Refrain (kraftvoll)
Was bleibt, ist Schmerz — doch auch das warme Licht,
Wut, die mich antreibt, frei zu geh'n.
Ich bin kein Produkt ihrer Rechenspiele, kein Gesicht, das man bricht,
ich sag' mir laut: Ich bleib' mir treu, werd' nicht mehr geh'n.
Frei sein — endlich ich, und keiner formt mich mehr.
Outro
Das ist mein Leben, und ich nehm' es mir zurück,
keine Form passt besser als das, was aus mir spricht.
Frei sein — das bleibt mein leiser, starker Schwur,
ich bin hier, echt und ganz, und geh für immer nur nach vorn.