Ich wach auf, doch fühl mich wie tot
Jeder Atemzug schmeckt wie Blei und Brot
Die Wände reden, doch ich schrei nicht mehr
Meine Seele fault, doch sie fehlt mir sehr
Hab gelernt zu lächeln mit gebroch’nem Herz
Familientisch war kalt, voller Schweigen und Schmerz
Du sagtest: “Blut ist dicker als all der Streit”
Doch Blut kann auch vergiften – wie Realität
(Hook)
Ich bin vergiftet – von Worten, die nie heil’n
Von Blicken, die schneiden, und Narben aus Zeilen
Ich trag Wunden, die keiner mehr sieht
Doch sie schreien in mir – und das Gift, es zieht
Ich bin vergiftet – von Lügen, von Hass
Von Ketten, die drücken, aus goldnem Palast
Ich such Frieden, doch finde nur Nacht
Denn wer einst geliebt hat, hat mich umgebracht
(Strophe 2)
Depression flüstert: „Komm, wir geh’n Hand in Hand“
Und ich folg ihr blind, wie verflucht, wie verbannt
Im Spiegel seh ich nichts als Rest und Ruin
Ein Mensch auf der Flucht, ohne Ziel, ohne Sinn
Sie sagten: „Reiß dich zusammen, das wird schon geh’n“
Doch wie, wenn der Boden bricht, unter dem Steh’n?
Mama, warum war ich nie gut genug?
Papa, deine Kälte war wie ein Fluch
(Bridge – geflüstert)
„Du bist doch krank“, sagt die Stimme im Kopf
„Du bist allein“, und der Schmerz hört nicht auf
Ich hab geschrien, doch ihr habt nie gehört
Jetzt ist mein Herz still – vernarbt und zerstört
(Hook wiederholt)
Ich bin vergiftet – von Worten, die nie heil’n
Von Blicken, die schneiden, und Narben aus Zeilen
Ich trag Wunden, die keiner mehr sieht
Doch sie schreien in mir – und das Gift, es zieht
Ich bin vergiftet – von Lügen, von Hass
Von Ketten, die drücken, aus goldnem Palast
Ich such Frieden, doch finde nur Nacht
Denn wer einst geliebt hat, hat mich umgebracht
(Outro – ruhig, fast flüsternd)
Vielleicht bin ich nur ein Schatten, der bleibt
In dieser Welt, die mich nie verzeiht
Doch selbst wenn ich fall, ohne ein Wort –
Ich war vergiftet…
…von euch, von mir, von diesem Ort.