...
[Verse 1]
Ich steh' am Rand und starr' hinab,
der Abgrund schweigt wie ein altes Grab.
Ich stell' ihm Fragen, Nacht für Nacht,
doch keine Antwort hält hier Wacht.
Der Wind schmeckt nach kaltem Eisenstaub,
nach alten Lügen, kaltem Glaub'.
Der Mond hängt schief wie ein Galgenstrick,
und selbst der Teufel schaut nicht zurück.
[Verse 2]
Hinter meinem Rücken steh'n sie dicht,
mit falschem Lächeln im fahlen Licht.
Von fern hör ich ihr giftiges Geschrei:
"Spring, du Bastard... dann sind wir frei!"
Doch jedes Maul, das Flüche speit,
kommt angekrochen, wenn's dunkel schreit.
Sie klopfen nachts an meine Tür,
wenn ihre Hölle größer wird als ihr.
[Chorus]
Ich bin aus Dreck, aus Blut und Stein,
kein Sturm wird jemals Richter sein.
Ihr wollt mich unten liegen seh'n,
doch ich hab gelernt, allein zu geh'n.
Der Süden kennt mein raues Gesicht,
der Whiskey brennt – doch ich zerbrech' nicht.
Ein Outlaw trägt Narben wie ein Kleid,
und zahlt den Preis mit Einsamkeit.
[Verse 3]
Ich hab die Wölfe beim Namen gekannt,
hab Feuer getragen mit bloßer Hand.
Hab Brüder verlor'n an Staub und Blei,
und trotzdem war mein Herz nie frei.
Die Krähen zieh'n im Kreis so tief,
als warteten sie auf meinen Brief.
Doch heute kriegt kein Vogel sein Mahl,
ich schulde dem Tod noch keine Zahl.
[Bridge]
Der Abgrund flüstert:
"Komm näher... leg die Last doch ab..."
Ich spuck in die Dunkelheit und lach.
Nicht weil das Leben Gnade kennt,
sondern weil mein Wille heller brennt.
[Final Chorus]
Ich bin der Hund, den niemand zähmt,
der letzte Mann, der sich nicht schämt.
Die Welt kann meinen Namen hassen,
doch meine Seele wird sie nie erfassen.
Wenn morgen meine Straße endet,
hab ich den Rücken nie gewendet.
Denn selbst im Schatten, schwarz und kalt,
bleibt ein Outlaw aufrecht... unbezahlt.
[Outro]
Der Abgrund schweigt noch immer still.
Vielleicht weil er mich nicht haben will.
Und hinter mir verstummen sie ganz sacht...
Denn der Mann, den sie fallen sehen wollten,
steht noch immer...
mitten in der Nacht.
...