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[Verse 1]
Ich hab den Asphalt heut' dem Staub vermacht,
den Motor schlafen und den Funk ausgelacht.
Bin tief in die Felder, wo kein Mensch was will,
wo selbst der Teufel schweigt... und der Wind steht still.
Die Ladefläche kalt wie ein alter Grabstein,
nur Eisen unterm Rücken und der Abend scheint klein.
Jack sitzt links von mir, Jim hält rechts die Wacht,
zwei Freunde aus Glas, die reden nur in der Nacht.
[Pre-Chorus]
Die Dämmerung frisst langsam den letzten Tag,
jede Krähe weiß mehr, als irgendeiner je sagt.
Hier hör ich mein Herz, zwischen Rost und Dreck,
weit weg von den Stimmen... weit weg vom Versteck.
[Chorus]
Ich such keinen Himmel, kein Versprechen, kein Licht,
nur einen Flecken Erde, der kein Urteil spricht.
Zwischen Mais und Staub find ich mich Stück für Stück,
mit Jack und Jim im Arm und dem Wind im Genick.
Lasst mich hier sitzen, bis der Mond mich versteht,
weil die Welt nur noch schreit und keiner zuhört, wenn man geht.
Ich brauch keine Helden, keinen Lärm, keinen Plan...
nur den Truck, diese Felder... und dass ich atmen kann.
[Verse 2]
Die Welt trägt Gesichter aus kaltem Beton,
jeder spielt seinen Richter, jeder wirft seinen Ton.
Zu viele reden laut und hören niemals hin,
drum fahr ich dahin, wo nur Kojoten sind.
Der Lack trägt Narben wie meine alte Haut,
jede Schramme erzählt, was keiner sich traut.
Ich hab gelernt: Wer allein durch die Dunkelheit geht,
weiß, dass jede Wahrheit irgendwann überlebt.
[Bridge]
Der Whiskey brennt langsam wie Erinnerungen nach,
jede Flasche kennt Nächte, in denen keiner mehr lacht.
Der Himmel wird schwarz wie verbranntes Leder,
und die Stille schlägt härter als irgendein Prediger.
Vielleicht find ich mich nie... vielleicht reicht dieser Ort.
Vielleicht muss man nicht ankommen, man muss nur einmal fort.
[Final Chorus]
Ich such keinen Frieden, den die Menschen verkaufen,
kein falsches Lächeln, kein Schulterklopfen im Haufen.
Ich such nur den Mann, der ich einmal gewesen bin,
zwischen rostigem Stahl... und dem Rauch von Jack und Jim.
Wenn der Morgen kommt, dreh ich den Schlüssel wieder um,
der Diesel wird brüllen, die Straße bleibt stumm.
Doch heut gehört der Abend nur dem Wind und mir allein...
auf der Ladefläche meines Trucks...
wo selbst die Dunkelheit ehrlich scheint.
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