(Strophe 1)
Alkohol, du leiser Dieb,
kommst wie ein Trost, den keiner gibt.
Du schmeckst nach Flucht, nach falschem Licht,
doch was du nimmst, sieht man dir nicht.
(Strophe 2)
Du löst die Zweifel, machst sie stumm,
bist nachts so laut und morgens stumm
Du nimmst mir Angst, nimmst den Verstand,
dann ziehst du mich ins Niemandsland.
(Refrain)
Denn du löst Familien, löst Vertrau’n,
reist durch Wände, Seel’n und Leid
Du löst die Leber, löst das Herz,
hinterlässt nur kalten Schmerz.
Nur Probleme – die löst du nie,
du trägst sie still im Rausch
(Strophe 3 – NEU)
Du löst mein Lachen aus dem Bild,
mein Spiegel lügt – hab Maske drauf
Ich sag, es geht – doch alles brennt,
wenn selbst die Stimme mich nicht kennt.
(Strophe 4)
Du nimmst mir Freunde, nimmst mein Ich,
machst aus der Liebe ein Gespenst
das leer mich aus dem Dunkel sieht,
wo kein Gefühl je wirklich blieb.
(Refrain)
Denn du löst Familien, löst Vertrau’n,
zerbrichst das Leben, Stein für Stein
Du löst das Hirn, das Gleichgewicht,
doch mein Problem – das löst du nicht.
Alkohol – mein falscher Freund mein Ruin
Ein Lösungsmittel… das nichts löst nur zerbricht.