(Hook)
Ich bin zu leise, vergessen, allein,
doch für alle immer da, wie kann das sein?
Schatten der Vergangenheit zieh'n an mir vorbei,
und die Zukunft steht schon da, kalt und bleich.
Warum bin ich nie genug – frag ich jede Nacht,
wo mein Herz noch schlägt, doch kaum noch lacht.
(Vers 1)
Ich red mit mir selbst in nem Zimmer voll Schweigen,
alle zieh’n vorbei, ich bleib auf meinen Gleisen.
Geben, geben, nie was zurück –
ich trag ihr Gepäck, doch keiner sieht mein Stück.
Bin da für die Welt, doch wer ist da für mich?
Wenn ich falle, dann leise, ohne Gewicht.
(Hook)
Ich bin zu leise, vergessen, allein,
doch für alle immer da, wie kann das sein?
Schatten der Vergangenheit zieh'n an mir vorbei,
und die Zukunft steht schon da, kalt und bleich.
Warum bin ich nie genug – frag ich jede Nacht,
wo mein Herz noch schlägt, doch kaum noch lacht.
(Vers 2)
In meinem Kopf tobt Krieg, doch ich trag ein Lächeln,
jeder sieht nur die Maske, nicht die echten Schwächen.
"Alles gut bei dir?" – sag ich: "Ja, passt schon,"
doch innerlich schrei ich laut, tagelang schon.
Ich schreib diese Zeilen, weil sonst keiner hört,
was mein Inneres sagt, wenn es in mir stört.
(Bridge)
Vielleicht bin ich genug, nur nicht für dich
vielleicht reicht mein Licht nur nicht für mich
Doch tief in mir drin brennt noch ein Glanz,
auch wenn er klein ist – er tanzt, er tanzt.
(Letzter Hook)
Ich war zu leise, vergessen, allein,
doch jetzt hör ich mir selbst zu, fang an zu schrei’n.
Schatten der Vergangenheit verblassen mit der Zeit,
und die Zukunft – ich bestimm, wann sie schreit.
Ich bin vielleicht nicht perfekt, doch endlich genug,
denn ich leb, ich schreib – und ich hab genug Mut.