Ich lande nachts, keiner sieht, wie mein Schiff hier steht,
Lichter blenden, jede Stadt schreit: „Schaut, wie stark wir sind, ey“
Alle rennen im Kreis, jagen Zahlen und Zeit,
haben alles zum Leben, doch nie wirklich Zeit.
Ich seh Kinder ohne Essen, seh Essen im Müll,
seh Gesichter ohne Regung, alles wirkt so still.
Anzüge, die lügen, mit ’nem Lächeln aus Eis,
ihr nennt das Fortschritt, bei euch zählt nur der Preis.
Ihr betet zu Geld, nennt es Macht und Erfolg,
doch verliert dabei euch selbst, Stück für Stück, Tag für Tag, ohne Stolz.
Jeder will höher, doch schaut dabei nicht zurück,
bei uns zieht man sich hoch, aber ihr tretet nach unten für Glück.
Hook:
Ich kam von weit her, fremde Welt, fremde Zeit,
seh so viele Menschen hier, doch kaum jemand frei.
Alle reden von Liebe, doch handeln aus Neid,
wenn ich das Alien bin, dann seid ihr fremder als weit.
Ich kam von weit her, such nach Sinn, such nach mehr,
zwischen Glas und Beton wird die Hoffnung oft leer.
Sag mir ehrlich, sag mir leise, sag mir sacht:
Ist das hier Leben – oder nur ’ne Rolle, die man macht?
Ich seh Brüder im Streit wegen Haut und Herkunft,
auf meinem Planet wär das einfach nur dumm.
Ihr malt Linien auf Karten, nennt Besitz euer Recht,
doch der Boden gehört keinem, er trägt euch nur schlecht.
Ihr scrollt durch das Leid, wischt es weg, geht vorbei,
bei uns teilt man den Schmerz, dann fühlt man sich frei.
Ich seh Liebe am Anfang, doch erstickt im System,
seh gute Herzen brechen an Problemen, die sie nicht versteh’n.
Doch dann seh ich ’nen Blick, der mir Hoffnung verspricht,
vielleicht liegt der Fehler nicht im Ort – sondern im Menschen, der spricht.
Hook:
Ich kam von weit her, fremde Welt, fremde Zeit,
seh so viele Menschen hier, doch kaum jemand frei.
Alle reden von Liebe, doch handeln aus Neid,
wenn ich das Alien bin, dann seid ihr fremder als weit.
Ich kam von weit her, such nach Sinn, such nach mehr,
zwischen Glas und Beton wird die Hoffnung oft leer.
Sag mir ehrlich, sag mir leise, sag mir sacht:
Ist das hier Leben – oder nur ’ne Rolle, die man macht?
Ich heb wieder ab, lass die Atmosphäre los,
seh die Erde kleiner werden, doch die Fragen werden groß.
Nehm ein bisschen Hoffnung mit, trotz all dem hier,
denn selbst im größten Chaos lebt noch Menschlichkeit in dir.
Wenn ihr eines Tages merkt, was euch wirklich verbindet,
dass man Frieden nicht sucht, sondern in sich selbst findet,
dann war ich vielleicht nicht nur kurz hier zu Gast,
sondern der, der euch zeigt, wie wertvoll ihr seid – wenn ihr’s lasst.
Hook:
Ich kam von weit her, fremde Welt, fremde Zeit,
seh so viele Menschen hier, doch kaum jemand frei.
Alle reden von Liebe, doch handeln aus Neid,
wenn ich das Alien bin, dann seid ihr fremder als weit.
Ich kam von weit her, such nach Sinn, such nach mehr,
zwischen Glas und Beton wird die Hoffnung oft leer.
Sag mir ehrlich, sag mir leise, sag mir sacht:
Ist das hier Leben – oder nur ’ne Rolle, die man macht?