Intro:
Tolle Zeit in der wir leben, Neonlicht statt Sonnenschein,
Köpfe unten, Bildschirme oben, keiner will noch bei sich sein.
Handyzombies auf den Straßen, alle wach, doch keiner hier,
Sie nennen das Fortschritt, ja ne, ist klar…
Part 1:
Gesichter im Blauschimmer, Augen leer wie Asphalt,
die Aura hier ist eisig, dieser Fortschritt macht uns kalt.
Plakate schrei’n „Kauf mich“, Sirenen schrei’n „Renn“,
alles dreht sich im Kreis, keiner kommt an sein Ende ran.
Ein Junge sitzt am Bordstein, die Hände voller Dreck,
mehr Hunger als Hoffnung, doch keiner schaut vom Bildschirm weg.
Sein Blick ist wie ein Spiegel, ich erkenn mich darin,
frag mich leise: „Ist das Fortschritt oder nur Gewinn?“
Highspeed-Gedanken, doch wir steh’n innerlich still,
jeder will was bedeuten, doch weiß nicht, was er wirklich will.
Herzen aus Beton, sie nennen es Hightech-Zeit,
wir sind näher denn je und weiter entfernt zugleich.
Jeder sucht ’nen Aufstieg und rennt tiefer hinein,
vielleicht war nicht alles falsch, doch vieles nur Schein.
Hook:
So wie die Welt jetzt ist, kann sie nicht bleiben,
zu viel Technik im Kopf, sie lässt uns nur leiden.
Alles läuft schneller, doch wir kommen nicht an,
sie nennen es Fortschritt, doch verlieren den Plan.
So wie die Welt jetzt ist, kann sie nicht bleiben,
zu viel Technik im Kopf, sie lässt uns nur leiden.
Alles läuft schneller, doch wir kommen nicht an,
sie nennen es Fortschritt, doch verlieren den Plan.
Part 2:
Ein Knall in der Nacht, alle Bildschirme schwarz,
kein Strom, kein Netz, kein Wort, das uns noch sagt.
Kein „Ich meld mich gleich“, kein „Ich schreib dir jetzt“,
auf einmal zählt Nähe und nicht, wer am lautesten hetzt.
Auf einmal sind wir gleich, kein Status, kein Schein,
kein Blau-Haken-Gott, nur der Mensch bleibt allein.
Feuer in Tonnen, wir steh’n wieder im Kreis,
echte Gespräche zum ersten Mal seit ’ner verdammt langen Zeit.
Kinder lachen wieder laut, ohne Grund, ohne Plan,
kein Vergleich, kein Druck, nur der Moment zählt dann.
Ich seh Hände statt Waffen, Augen statt Display,
und versteh langsam: Wir waren nie wirklich okay.
Vielleicht war die Steinzeit kein Rückschritt, kein Fluch,
vielleicht nur die Erinnerung an das, was man sucht.
Nicht zurück zu Höhlen, nicht zurück in den Dreck,
sondern zurück zu Respekt – zu dem Mensch, der in uns steckt.
Hook:
Zurück in die Steinzeit, nur Rauch in der Nacht,
kein Licht von den Städten, nur der Mond, der über uns wacht.
Alles was glänzte, wurde endlich zerstört,
willkommen zurück in der Steinzeit – wo das Leben wieder uns gehört.
Zurück in die Steinzeit, nur Rauch in der Nacht,
kein Licht von den Städten, nur der Mond, der über uns wacht.
Alles was glänzte, wurde endlich zerstört,
willkommen zurück in der Steinzeit – wo das Leben wieder uns gehört.
Outro:
Wenn morgen alles wieder läuft, das Licht wieder scheint,
Vergiss nicht die Zeit, die uns ehrlich vereint.
Fortschritt ist nicht, wie schnell sich was dreht,
Sondern wie menschlich man bleibt, wenn nichts mehr geht.