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"Winter ohne Namen"
Strophe 1
Weiße Felder, fremdes Land,
ein letzter Blick, die Waffe in der Hand.
Der Himmel grau, das Herz so schwer,
der Weg zurück – er führt nicht mehr.
Strophe 2
Im kalten Licht der Morgen brennt
die Hoffnung still wie ein verlorenes Zelt.
Ein Lied im Kopf, das keiner singt,
weil keiner weiß, was Morgen bringt.
Refrain
Ich war ein Schatten in der Zeit,
verloren in Gefangenschaft und Leid.
Ein Name ohne Heim,
ein Winter ohne Licht,
doch in der Ferne – dein Gesicht.
Strophe 3
Der Hunger frisst, der Frost ist blind,
und jeder Tag ein neuer Wind.
Man zählt die Stunden, zählt die Wacht,
in dieser nie endenden Nacht.
Strophe 4
Ein Brief, vergilbt, in meiner Brust,
dein letzter Satz – mein letzter Trost.
Ich schreib zurück, doch weiß genau,
mein Wort erreicht dich nie genau.
Refrain
Ich war ein Schatten in der Zeit,
verloren in Gefangenschaft und Leid.
Ein Name ohne Heim,
ein Winter ohne Licht,
doch in der Ferne – dein Gesicht.
Bridge
Die Jahre frieren still im Staub,
die Narben bleiben wie ein Schwur aus Laub.
Ich lebe noch, doch nicht mehr ganz,
ein Teil von mir blieb dort im Glanz…
Refrain (leiser)
Ich war ein Schatten in der Zeit,
verloren in Gefangenschaft und Leid.
Ein Name ohne Heim,
ein Winter ohne Licht,
doch in der Ferne – dein Gesicht.
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