Einsamkeit
Ich hab’ versucht zu lieben, mit allem, was ich war,
hab’ mein Herz verschenkt, doch es zerbrach Jahr für Jahr.
Je mehr ich gegeben hab’, desto tiefer fiel ich hin,
heut’ frag ich mich nur noch, wo ich verloren bin.
Du lachst vielleicht da draußen, dein Himmel ist so klar,
für dich war’s nur ein Ende, für mich ein ganzes Jahr.
Vielleicht glaubst du noch immer, dass alles richtig war,
doch jede Sonne wirft irgendwann auch Schatten auf das Haar.
Denn je höher du fliegst, desto tiefer fällt der Wind,
irgendwann holt jeden das ein, was wir Karma nennen sind.
Ich wünsche keinem Menschen diesen Schmerz, den du mir gabst,
doch ich hoffe, dass du eines Tages verstehst, was du zerstört hast.
Ich bin gefallen, immer tiefer als gedacht,
doch ich steh’ noch hier, auch wenn die Dunkelheit mich bewacht.
Das Leben schlägt mich nieder, jeden einzelnen Tag,
und trotzdem atme ich weiter, weil ich nicht aufgeben mag.
Jeder Morgen ist ein Kampf, jede Nacht ein stiller Krieg,
ich suche nach Gefühlen, doch finde keinen Sieg.
In meiner Brust ist Leere, wo einst Liebe ihren Platz,
jetzt bleiben nur Erinnerungen und ein gebrochenes Herz.
Der Schmerz hat mich verändert, Stück für Stück aus Stein,
ich lernte stark zu wirken und innerlich allein zu sein.
Ich fühl’ nicht mehr die Liebe, ich fühl’ auch keinen Hass,
nur Einsamkeit begleitet jeden Schritt, den ich verpass’.
Vielleicht heilt Zeit die Wunden, vielleicht auch niemals mehr,
vielleicht wird irgendwann mein Herz ein kleines bisschen leer.
Doch jede Narbe erzählt von einem Menschen, der vertraut,
und selbst wenn alles zerbricht, hat sie mich neu aufgebaut.
Denn je höher du fliegst, desto tiefer fällt der Wind,
irgendwann holt jeden das ein, was wir Karma nennen sind.
Ich wünsche keinem Menschen diesen Schmerz, den du mir gabst,
doch ich hoffe, dass du eines Tages verstehst, was du zerstört hast.
Heute trag ich nur die Stille wie ein Kleid aus kaltem Grau,
mein Herz schlägt zwar noch weiter, doch es kennt niemand genau.
Ich fühl’ nicht mehr die Liebe, ich fühl’ nicht mehr den Hass,
das Einzige, was bleibt, ist die Einsamkeit – und ich mit ihr, Tag für Tag.