„West und Ost“
Vers 1
West, West, aus dem Westen
kommt der Zusammenhalt ins Licht.
Aus West kommt die Menschlichkeit,
die den Hass am Ende bricht.
Hände reichen statt zu stoßen,
Worte tragen, nicht zerstörn.
Wo Respekt die Wege öffnet,
kann ein neues Morgen hörn.
Vers 2
Ost, Ost, aus dem Osten
kommt wie damals Angst zurück.
Hass durch Parolen, kalte Stimmen,
Gift verkauft man dort als Glück.
Alte Schatten, alte Lügen,
ziehen wieder durch das Land.
Und man sieht in vielen Herzen
noch das Feuer an der Wand.
Refrain
West und Ost, wir sind ein Land,
doch nicht mit Hass in jeder Hand.
Nicht mit Worten, die verletzen,
nicht mit Mauern in den Sätzen.
Nie wieder Angst, nie wieder Schweigen,
nie wieder Hass, der Menschen trennt.
Deutschland soll im Herzen leben,
wo Menschlichkeit die Wahrheit nennt.
Vers 3
Zu viele sahn die alten Zeichen,
doch zu wenige warnten laut.
Wenn aus Wut dann wieder Hetze wird,
wird die Zukunft grau und kalt.
Wer mit Parolen Menschen spaltet,
trägt die Dunkelheit ins Haus.
Doch wir stehen auf mit Stimmen
und wir löschen sie nicht aus.
Brücke
Kein Mensch ist weniger wert,
weil er anders lebt und spricht.
Kein Land wird jemals stärker
durch Verachtung im Gesicht.
Wenn die Geschichte etwas lehrte,
dann dass Schweigen alles nährt.
Drum steh auf und heb die Stimme,
weil das Morgen uns gehört.
Refrain
West und Ost, wir sind ein Land,
doch nicht mit Hass in jeder Hand.
Nicht mit Worten, die verletzen,
nicht mit Mauern in den Sätzen.
Nie wieder Angst, nie wieder Schweigen,
nie wieder Hass, der Menschen trennt.
Deutschland soll im Herzen leben,
wo Menschlichkeit die Wahrheit nennt.
Outro
West, West, lass Liebe wachsen.
Ost, Ost, lass Schatten gehn.
Nur gemeinsam kann ein Land
wieder fest im Lichte stehn.