Bass pumpt in meine Brust, jede Nacht wird zum Lauflicht,
ich geh raus und die Straßen werden lauter, wenn mein Sound bricht.
Der Boden unter meinen Schuhen vibriert wie ein Herzschlag,
und ich folg diesem Rhythmus, der mich jedes Mal neu wach macht.
Ich atme den Bass ein, so tief, dass die Dunkelheit bebt,
jede Ecke hier kennt meinen Schritt, weil er im Takt weiterdreht.
Die Lichter flimmern im Takt, als wär das alles geplant,
und ich laufe durch die Stadt wie durch mein eigenes Land.
Ich hör den Bass reden, er sagt mir, wo ich lang soll,
führt mich durch den Regen, durch den Lärm und durch den Asphalt voll
mit Spuren von Nächten, die wir alle schon kannten,
mit Träumen, die wir hatten, und mit Fehlern, die wir planten.
Ich fühl mich groß, wenn der Bass tief in meinen Rippen hängt,
als würd er mich tragen, selbst wenn der Wind mich verdrängt.
Meine Gedanken schweigen, sobald die Kick wieder fällt,
denn der Bass baut um mich herum eine eigene Welt.
Ich lauf weiter, die Luft wird schwer, doch der Beat bleibt leicht,
und egal wie weit ich zieh, dieser Sound bleibt erreichbar.
Er drückt in den Magen, macht die Schatten ein Stück heller,
ich geh tiefer in die Nacht, werd mit jedem Schritt schneller.
Alles, was mich hält, ist der Druck hinter jeder Note,
ein Motor aus Klang, der mich antreibt, wenn ich drohe
zu fallen, zu brechen, zu stehen wie ein Stein —
doch der Bass reißt mich hoch, lässt mich niemals allein.
Ich kenn jede Ecke, die vibriert, wenn ich vorbeizieh,
denn ich trag meinen Sound wie ein Feuer, das nie versiegt.
Es wär gelogen zu sagen, ich wär ohne Musik der gleiche,
denn der Bass macht mich frei, macht mich klar, macht mich weicher.
Und wenn die Welt um mich herum wieder leiser wird,
wenn der letzte Ton fällt und der Nebel mich berührt,
dann bleibt tief in meiner Brust ein Echo der Nacht,
ein Schlag, eine Welle, die mich immer wieder entfacht.
Solang der Bass noch lebt, lebt auch ein Teil von mir weiter,
ein Funke von Wärme, ein schwerer und treuer Begleiter.
Und egal, wo ich bin, egal, wie weit ich noch geh,
der Bass in meinem Blut ist der Grund, warum ich steh.