[Strophe 1]
Es war nach dem großen Krieg,
die Welt lag schon im Schmerz,
doch kam mit Wind ein stummer Feind,
der traf das schwache Herz.
[Strophe 2]
Kein Donner, kein Gewehr,
kein Stahl, kein lauter Klang –
nur Husten in den Straßen
und Stille, die einst sang.
[Refrain]
Wenn der Atem stillsteht
und die Welt sich nicht mehr dreht,
bleibt nur Schatten auf dem Land,
Asche rinnt durch jede Hand.
Kein Gesicht bleibt ungesehen,
wenn die Winde tödlich wehen.
[Strophe 3]
Sie nannten sie die Span’sche Pest,
doch kam sie still daher,
versteckt in Menschen, Schiff und Zug,
als wär’s ein Geisterheer.
[Strophe 4]
Millionen Augen schließen sich,
viel zu früh, zu jung, allein.
Die Ärzte kämpfen ohne Rast –
doch können keine Retter sein.
[Refrain]
Wenn der Atem stillsteht
und die Welt sich nicht mehr dreht,
bleibt nur Schatten auf dem Land,
Asche rinnt durch jede Hand.
Kein Gesicht bleibt ungesehen,
wenn die Winde tödlich wehen.
[Outro]
Doch auch wenn die Welt verblasst,
aus Trümmern wächst erneut die Kraft.
Ein Lied bleibt in der kalten Luft –
vom Leben, Leid und letzter Kluft.
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