Ich bin nicht müde vom Laufen, ich bin müde vom Sein,
Herz schläft noch, doch der Wecker schreit „rein“.
To-do-Listen fressen mein echtes Gefühl,
Doch heut’ ist der Tag, an dem ich wirklich was fühl’.
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[Strophe 1]
Arm bist du nicht ohne Geld –
Arm bist du, wenn dein Herz nicht zählt.
Funktionierst seit Jahren wie programmiert,
Hast vergessen, was dich eigentlich fasziniert.
Aufstehen, obwohl in dir alles noch liegt,
Jeder Schritt im System, das dich heimlich besiegt.
Du lebst, doch nur als Schatten im Lauf,
Hast viel gemacht – doch was gibt dir das drauf?
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[Strophe 2]
Die Welt sagt: „Mach mehr“, sei schneller, sei laut,
Doch wer bist du noch, wenn dich niemand mehr braucht?
Du bist nicht dein Kalender, nicht dein Job, nicht dein Ziel,
Du bist mehr als das alles, spürst du’s auch, so wie ich es fühl?
Selbst freie Tage wiegen schwer auf der Brust,
Weil du verlernt hast, wie sich echte Ruhe anfühlt, bewusst.
Du brauchst kein'n Urlaub, du brauchst ein echtes Leben,
Eins, das dir Freiheit gibt – nicht nur das Streben.
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[Strophe 3]
Vielleicht ist heut der Tag, der sich nicht nach Rennen anfühlt,
Nicht nach Pflicht, sondern nach dem, was in dir spricht
Nicht für Leistung, sondern für dein Herz,
Für das, was heilt – nicht nur betäubt deinen Schmerz.
Denn echte Erschöpfung kommt nicht vom Tun,
Sondern davon, zu lange nicht mehr zu ruh’n.
Nicht im Außen, nein, im Innern wird’s laut –
Hör hin, was dein stilles Ich dir sagt
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[Bridge – Die Brücke]
Zwischen Lärm und Leere liegt ein leiser Raum,
Ein Ort, wo du atmest – nicht für Applaus, nur für Traum.
Nicht alles, was du tust, muss Sinn ergeben,
Manches heilt allein durch Erleben.
Lass los, was dich nur an Zahlen bemisst,
Du bist kein Ziel – du bist, was du vermisst.
„Man kann Jahre leben,
ohne einen einzigen Tag wirklich zu spüren.
Und dann kommt ein Moment –
der dich lehrt,
dass Pausen keine Schwäche sind,
sondern Erinnerung daran,
dass du Mensch bist.“