[Hook]
Ich schau in den Himmel über Zürich bei Nacht,
Frag mich, ob du auch grad an mich gedacht hast.
Neun Jahre war dein Dach auch meins,
doch jetzt sind da Meilen – und nur noch Schweigen im Kreis.
Mama, ich hoff, du findest irgendwann Ruh’,
dein Schmerz war nie nur deiner, er war auch in mir, irgendwo im Blut.
Doch ich lern’, zu verzeih’n – dir, mir und der Zeit,
auch wenn die Narben bleiben, bleib ich auf dem Weg – bereit.
---
[Part 1]
Neun Jahre, jeden Tag dieselben vier Wände,
ich war dein kleiner Mann, du mein Halt, mein Gelände.
Doch du hattest Dämonen, die dich nachts zerbrachen,
Angst, Panik, Dunkelheit – kein Raum zum Lachen.
Ich war zu jung, um zu checken, was passiert,
nur gespürt, wie dein Blick in die Leere verliert.
Missbraucht mit achtzehn, niemand hat dich beschützt,
dein Lächeln war gefälscht, hinter Tränen gestützt.
Und ich schwor mir: Ich brech den Kreis,
zieh raus aus der Dunkelheit, mach mein’n eigenen Scheiss.
Jetzt steh ich in Zürich, Skyline und Licht,
doch irgendwo in mir – brennt dein Gesicht.
---
[Hook]
Ich schau in den Himmel über Zürich bei Nacht,
Frag mich, ob du auch grad an mich gedacht hast.
Neun Jahre war dein Dach auch meins,
doch jetzt sind da Meilen – und nur noch Schweigen im Kreis.
Mama, ich hoff, du findest irgendwann Ruh’,
dein Schmerz war nie nur deiner, er war auch in mir, irgendwo im Blut.
Doch ich lern’, zu verzeih’n – dir, mir und der Zeit,
auch wenn die Narben bleiben, bleib ich auf dem Weg – bereit.
---
[Part 2]
Ich trag dein Leid wie ein unsichtbares Erbe,
in jedem Zweifel, in jeder inneren Sperre.
Ich weiß, du wolltest nie, dass ich dich verlass’,
doch Liebe heißt manchmal: Abstand, sonst brenn ich ab.
Ich hab versucht, dich zu erreichen – kein Signal,
du kämpfst mit Schatten, ich mit meinem Ideal.
Zürich glänzt, doch die Nächte sind kalt,
dein Sohn wird älter, dein Junge wird alt.
Ich hoff, du schaffst’s, den Frieden zu seh’n,
nicht mehr nur zu überleb’n, sondern zu geh’n –
durch die Tür, raus aus dem Schmerz,
und vielleicht treffen wir uns wieder – mit geheilten Herzen.
---
[Hook – Outro]
Ich schau in den Himmel über Zürich bei Nacht,
Frag mich, ob du auch grad an mich gedacht hast.
Ich schick dir Zeilen, kein Brief, kein Plan,
nur Worte aus der Ferne – vom selben Clan.
Mama, wenn du das hörst, ich geb dir mein Licht,
auch wenn du’s nicht glaubst – ich vergess dich nicht.
Zürich ist weit, doch Blut bleibt Blut,
und vielleicht wird alles eines Tags gut.