...
[Strophe 1]
Wir sind euch zu langsam, wir sind euch zu breit,
doch ohne uns rollt hier kein Rad weit und breit.
Ihr hupt und ihr flucht, wenn der Diesel verbrennt,
weil ihr nur das Hindernis vor eurer Stoßstange kennt.
Zwölf bis fünfzehn Stunden, sechs Tage am Stück,
kein Feierabend, kein Zuhause, kein verdammtes Glück.
Ihr nennt uns Sklaven, den Prügelknaben vom Bau,
doch wir schleppen euren Wohlstand durch Regen und Grau.
[Pre-Chorus]
Wir fressen den Staub und wir schlucken den Dreck,
während ihr sonntags zuhause sitzt – wir sind unterwegs.
Ihr wollt immer mehr, doch ihr fragt niemals: „Wie?“
Brüder, irgendwann knickt auch ein Stahlrahmen wie nie.
[Refrain]
Wir sind der Abschaum – solange alles läuft,
die Schweine auf der Straße, die man beschimpft und verscheucht.
Doch wenn eure Welt brennt und die Regale sind leer,
dann ruft ihr nach uns – „Jungs, wir brauchen euch her!“
Dann sind wir Helden, dann sind wir Gold,
dann soll der Trucker fahren, was immer ihr wollt.
Sonntag, Feiertag, Sturm und Nacht –
wir haben euren Karren aus dem Dreck gebracht.
[Strophe 2]
Wenn die Krise euch packt und die Wirtschaft verreckt,
wird plötzlich erkannt, was in uns allen steckt.
„Fahrt weiter, Jungs, wir brauchen den Stoff!“
Auf einmal sind wir Helden – was für ein Hohn und Spott.
Doch sobald wieder alles geschmeidig läuft,
wird wieder auf den Dicken auf der rechten Spur geschäumt.
„Zu langsam! Zu groß! Ihr steht hier im Weg!“
Ihr wollt unsere Leistung, doch nicht unseren Respekt.
[Refrain]
Wir sind der Abschaum – solange alles läuft,
die Schweine auf der Straße, die man beschimpft und verscheucht.
Doch wenn eure Welt brennt und die Regale sind leer,
dann ruft ihr nach uns – „Jungs, wir brauchen euch her!“
Dann sind wir Helden, dann sind wir Gold,
dann soll der Trucker fahren, was immer ihr wollt.
Sonntag, Feiertag, Sturm und Nacht –
wir haben euren Karren aus dem Dreck gebracht.
[Bridge – langsam, dreckig]
Kein Privatleben.
Kein Abend daheim.
Kein Frühstück mit Kindern.
Nur Diesel und Zeit.
Ihr nehmt uns die Tage,
ihr nehmt uns die Nacht.
Und wenn wir noch stehen,
wird mehr draufgepackt.
„Ihr spinnt doch!“ – brüllt der alte Mann
und schlägt seine Tür vom Truck daran.
„Ihr wollt noch mehr? Dann fahrt doch selbst!
Mal sehen, wie lange ihr das aushält!“
[Strophe 3]
Wir kennen die Nächte, wenn kein Mensch mehr spricht,
nur Scheinwerfer schneiden durch fahles Licht.
Der Kaffee ist kalt und der Rücken tut weh,
doch die Ladung muss rollen – egal, was ich seh.
Wir kennen den Asphalt, wir kennen den Wind,
wir kennen die Rechnungen, die niemals gering sind.
Wir tragen die Last, doch wer trägt uns zurück?
Ihr wollt unsere Hände – doch niemals unser Glück.
[Final Refrain – laut, rau, wütend]
Wir sind der Abschaum – merkt euch das Wort!
Doch ohne den Abschaum steht eure Welt still am Ort.
Wenn morgen nichts läuft und kein Laster mehr fährt,
dann merkt ihr vielleicht, was ein Truckdriver wert.
Wi