Timmy schwimmt durch das dunkle Meer,
doch so sauber wie früher ist es nicht mehr.
Wo einst nur Wasser und Leben war,
treibt heute Müll—unsichtbar nah.
Ein Netz um die Flosse, ein Plastik im Bauch,
er trägt unsere Fehler, bemerkt sie doch kaum.
Was wir wegwerfen, fern von uns sehen,
bleibt hier unten für immer bestehen.
Die Wellen erzählen ihm keine Ruh,
sie bringen den Lärm und den Abfall dazu.
Ein Lied, das einst frei durch die Ozeane klang,
erstickt heute leise im dumpfen Gesang.
Und oben? Da leben wir, Tag für Tag,
als ob das Meer alles schlucken mag.
Doch Timmy fragt nicht laut, er klagt nicht sehr—
er wird einfach stiller… und irgendwann leer.
Vielleicht hörst du ihn nicht. Vielleicht ist es bequem.
Doch wenn selbst die Stille verschwindet im System,
dann bleibt nur die Frage, ganz ohne Zier:
Wenn das Meer stirbt—was bleibt dann von dir?