Lift Off (1. Zug)
[Part 1]
Noch halb im Traum, doch der Morgen brennt
Augen rot wie Rücklichter im Regenrennt
Kaffee kalt, aber der Kopf schon heiß
Dreh den ersten – Alltag bleibt leis’
Sonnenstrahlen auf der Fensterbank
Ich roll den Tag mit 'nem Blättchen blank
Kein Wecker, kein Chef, nur das leise „Tack“
Feuerzeug klickt – erster Zug, ich pack
Gedanken wie Vögel – fliegen ohne Ziel
Doch ich chill in der Stille, mein inneres Ventil
Straßen schreien, doch ich hör nur Jazz
Und der Rauch tanzt langsam aus'm offenen Glas
Kein Stress heut, Bruder, kein Theater
Nur ich, meine Lunge und ‘n bisschen Clara
Papier knistert – Realität brennt
Heb ab, Baby, wenn der Tag beginnt.
[Hook]
Ich nehm' den ersten Zug – Lift Off, Bruder
Wolken zieh’n tief, doch mein Herz wird ruhiger
Alles still, nur die Seele schreit leis’
Aber oben im Dunst wird der Druck ganz weich
Ich nehm' den ersten Zug – Lift Off, Bruder
Weg vom Lärm, weg von dem, was früher
Mal zu schwer war – jetzt so leicht
Weed in der Brust und mein Blick so weich.
[Part 2]
Fenster auf, Luft schmeckt nach Freiheit
Rauch zieht raus – Gedanken bleiben breit
Nachbarn gaffen, doch ich schenk ein Peace
Denn mein Leben war Chaos, jetzt ist's wenigstens dies
Hab kein Plan für später, doch nen Zug für jetzt
Zähl keine Scheine – nur was echt mich fetzt
Zeile für Zeile, das Mic ist mein Licht
Doch grad ist nur Gras, kein’n Stift in Sicht
Glaub mir, das ist kein Film, das ist Echtzeit
Papers auf dem Tisch, und die Uhr läuft breit
Sie sagt, ich soll aufhör’n, doch ich schau sie an
„Ich hör auf, wenn das Leben mich nicht mehr kann“
Kopfkino läuft, Szenen bleiben stumm
Nur die Lunte redet – mit einem dumpfen „Bumm“
Ich atm’ mein Frieden, ich rauch mein Sinn
Und wenn’s heut nichts wird – dann halt morgen mit Gewinn.
[Hook x2]
Ich nehm' den ersten Zug – Lift Off, Bruder
Wolken zieh’n tief, doch mein Herz wird ruhiger
Alles still, nur die Seele schreit leis’
Aber oben im Dunst wird der Druck ganz weich
Ich nehm' den ersten Zug – Lift Off, Bruder
Weg vom Lärm, weg von dem, was früher
Mal zu schwer war – jetzt so leicht
Weed in der Brust und mein Blick so weich.
[Part 3]
Noch’n Zug, noch ein Blick aus’m Block
Die Welt dreht sich schief, doch ich find mein'n Takt
Früher nur Krach – heut’ chill ich im Loop
Kein Plan wohin, aber der Trip ist gut
Mach mir nix mehr vor, Bruder, echt jetzt
Ich hab mehr verloren als 'n Crackhead
Aber nie mein Herz – das blieb grün
Zwischen Scherben und Beats und dem Gras im Blühn
Sie fragen: „Warum immer high?“ – Ich sag: „Warum nicht?“
Die Welt ist zu krank, ich brauch mein Licht
Und wenn ich falle, dann soft – wie auf Wolken
Mit ‘nem Spliff in der Hand, ohne Schuld, ohne Folgen
Alles, was zählt, ist der Moment
Jede Zeile, die brennt, jeder Zug, der erkennt
Dass ich kein’n Fame will, nur bisschen Ruh
Und ‘ne Seele, die sagt: „Bruder, du bist genug“.
[Outro]
„Nur ein erster Zug... und alles wird leicht.“
„Lift Off, Bruder… wir sind unterwegs.
"Soooooo High"