Intro
Im Schatten der Gedanken, wo die Stille schwerer wiegt,
wo jeder Atemzug im Nebel liegen bleibt und fliegt.
Ein Flüstern in der Ferne sagt: „Halt dich fest, noch ist es nicht vorbei.“
Und irgendwo dahinter wartet ein Stück Himmel – still und frei.
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Die Gedanken kreisen und doch bist du leer,
empfindest weder Freude noch Liebe mehr.
Der Nebel er legt sich wie ein Umhang auf dich, fest und schwer,
fast erdrückt er dich.
Du versuchst auf dich zu achten, was zu machen.
Doch dir fehlt die Kraft, der Glaube und noch andere Sachen.
Du möchtest raus gehen, Gesellschaft , mit Freunden lachen,
doch der Nebel er bremst dich, erzählt dir die schlimmsten Sachen.
Was dich bestimmt sind Leere und Traurigkeit,
oft tut dir jedes gesprochene Wort leid.
Deine Vorwürfe bestimmen dein Denken und Tun,
sie lassen deinen Kopf nicht ruhn.
Und wenn du still um Hilfe flehst,
kommt meist nur der Spruch: „Ach das vergeht.“
Sowas was du sagst gab’s früher nicht,
geh doch einfach mal mehr ans Licht.
So locker der Spruch, so hart schlug er ein,
wer möchte schon ewig alleine sein?
Nach Jahren des Nebels hab ich den Wind gefunden,
dieser hat ihn zum Teil überwunden.
Heut weiß ich, hinter dem Nebel ist Licht,
enden wird meine Suche nicht.
Schritt für Schritt zurück ins Leben,
geh ich nun oftmals auf neuen Wegen.
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Refrain
Nebel im Kopf, doch ich such das Licht,
auch wenn die Dunkelheit mein Herz durchbricht.
Ich fall und ich steh, verlier mich im Grau,
doch tief in mir spür ich – ich glaub daran, genau.
Nebel im Kopf, doch der Weg wird klar,
Schritt für Schritt komm ich mir selber nah.
Auch wenn der Sturm mich tausendmal zerreißt,
weiß ich, dass hinter dem Nebel das Leben kreist.