„Zwischen Himmel und Hier“
(Strophe 1)
Wer gab mir die Hand, die das Schicksal lenkt?
Wer gab mir die Macht, die kein Herz mehr kennt?
Du liegst dort so still, die Zeit bleibt stehn,
ich hör nur die Stille – kann ich dich noch sehn?
Dein Lachen verklungen, dein Blick so fern,
doch du bist noch da, ich hab dich so gern.
Die Frage zerreißt mich, die Antwort bleibt tot:
bin ich der Herr über Leben und Tod?
(Refrain)
Bin ich der Herr über Leben und Tod?
Oder nur ein Kind, das den Himmel bedroht?
Ich weiß nicht, wie wär ein Leben nach allem hier –
wärst du denn wirklich noch bei dir?
Soll ich dich tragen in ein neues Licht,
oder erlösen, wenn dein Herz zerbricht?
(Strophe 2)
Die Maschinen wachen, doch sie fühlen nicht,
nur kaltes Metall im sterilen Licht.
Und in meinem Innern die Stimme schreit:
„Mama, bleib bei mir – oder geh befreit.“
Dein Atem so schwach, doch ein Funke glimmt,
als ob deine Seele noch Hoffnung nimmt.
Ich weiß nicht, ob du jemals zurückfindst,
und wer du dann bist, wenn das Leben neu beginnt.
(Refrain)
Bin ich der Herr über Leben und Tod?
Oder nur ein Kind, das den Himmel bedroht?
Ich weiß nicht, wie wär ein Leben nach allem hier –
wärst du denn wirklich noch bei dir?
Soll ich dich tragen in ein neues Licht,
oder erlösen, wenn dein Herz zerbricht?
(Bridge)
Vielleicht ist die Liebe mein einziger Schwur,
zu hoffen, zu warten, egal wofür.
Nicht Gott zu spielen, nicht Richter zu sein,
nur dazusein – bei dir, ganz allein.
(Refrain / Outro)
Bin ich der Herr über Leben und Tod?
Oder nur ein Kind, das den Himmel bedroht?
Ich weiß nicht, wie wär ein Leben nach allem hier –
wärst du denn wirklich noch bei dir?
Vielleicht ist mein Platz nur hier an deiner Seit’,
bis du selbst weißt, wann es Zeit ist, zu gehn – oder zu bleiben.