(Verse 1)
Kalter Beton, Herzen aus Stein, doch sie brennen im Frost,
Tausche mein'n Schatten für Licht, doch der Preis ist oft hoch.
Straßen erzählen von Narben, die keiner hier heilt,
Zeit ist 'ne Lüge, weil keiner von uns wirklich bleibt.
Jedes Viertel hat Geister, die flüstern im Wind,
Gesichter versteinert wie Statuen im Innenring.
Nächte gefangen in Nebel, ich atme das Gift,
Jeder Gedanke ein Dolch, der die Seele zerbricht.
Zähl meine Schritte durch Asche, der Himmel ist grau,
Träume verblassen wie Schrift in 'nem Brief ohne Sound.
Suche nach Wärme in Kälte, doch finde nur Rauch,
Brüder versinken im Nichts, nur das Schicksal schaut zu.
(Hook)
Sag mir, wohin führt der Weg in dem Nebelspiel?
Ich seh' die Lichter, doch fühl' mich hier ewig still.
Träume von Höhen, doch fall' immer tiefer rein,
Frag mich, ob irgendwer wartet am Ende der Zeit.
(Verse 2)
Hörst du die Stimmen im Wind? Sie erzähl'n uns von Gold,
Von leeren Versprechen, von Schatten im Mond.
Ziehen durch Nächte, in denen kein Engel mehr wacht,
Machen aus Hoffnung ein Business mit blanker Gewalt.
Schreie aus Fenstern, die niemand mehr hört,
Jeder verkauft seine Seele für’n Lächeln in Gier.
Asphalt getränkt in den Tränen der Zeit,
Die Zukunft ist Gift, also werf ich sie weg mit dem Weiß.
Träume in Blau, doch das Blau wird zu Grau,
Schüsse im Regen, das Echo verhallt zwischen Staub.
Blicke nach oben, doch Sterne sind weit,
Glaube an Karma, doch frag mich, wann’s mich erreicht.
(Hook)
Sag mir, wohin führt der Weg in dem Nebelspiel?
Ich seh' die Lichter, doch fühl' mich hier ewig still.
Träume von Höhen, doch fall' immer tiefer rein,
Frag mich, ob irgendwer wartet am Ende der Zeit.
(Bridge)
Brennende Brücken, die niemand mehr baut,
Asche verweht in den Straßen aus Staub.
Kehre zurück zu den Wurzeln von mir,
Doch finde nur Schatten, die flüstern von dir.
(Outro)
Ich lauf’ durch die Stadt, die so atemlos schläft,
Jage nach Wahrheit, doch Wahrheit vergeht.
Alles nur Fragmente im Nebel, der zieht,
Sag mir, ob irgendwer flüstert, wenn alles versiegt.