Also du kamst, hatte ich Angst vor der Liebe
Diese Schmerzen – sie rissen mich nieder
So oft lag ich am Boden, konnt’ kaum noch steh’n
Schwer zu atmen, schwer zu seh’n
Doch mit der Zeit sah ich in deinen Augen
Dass auch du musstest tiefe Narben tragen
Unsere Wunden trafen sich im gleichen Licht
Heilten langsam, Stück für Stück
Ohne dich – hab ich Angst, nicht zu atmen
Ohne dich – fällt mein Herz aus dem Takt
Doch mit dir – ist der Himmel zum Greifen
Denn dein Schmerz hat meinen Schmerz gepackt
Wann kannst du kommen? Wann bist du frei?
Dein Weg soll ohne Furcht mehr sein
Ohne dich – atme ich nicht
Du hast mich angeschaut, ohne zu fragen
Dein Schweigen konnte mehr als Worte sagen
Wir haben Mauern aus Tränen zerlegt
Und leise ein neues Haus bewegt
Ohne dich – hab ich Angst, nicht zu atmen
Ohne dich – fehlt der Klang in der Nacht
Doch mit dir – wird mein Schweigen zu Farben
Dein Blick hat mein Herz wieder wach gemacht
Wann kannst du kommen? Wann bist du frei?
Mein Herz wird immer bei dir sein
Ohne dich – atme ich nicht
Wenn du gehen musst, geh ohne Angst
Ich halt die Zeit für dich fest, solange du kannst
Der Weg ist frei – für dich, für uns zwei
Nur komm zurück, wenn du soweit bist
Ohne dich – hab ich Angst, nicht zu atmen
Ohne dich – fehlt der Sinn, der mich trägt
Doch mit dir – will ich alles noch wagen
Ein Leben, das nie mehr vergeht
Wann kannst du kommen? Wann bist du frei?
Ich halt dir den Himmel frei
Ohne dich – atme ich nicht