Ich ging allein durch dunkle Straßen
Trug mein Herz wie Glas in der Hand
Jeder Schritt ein kleines Wagnis
Jeder Blick ein unbekanntes Land
Doch tief in mir, da flackerte ein Feuer
Sag mir, wie hält man es am Leben?
Ich hab gezittert, ich hab gefror’n
Doch ich will nicht mehr daneben stehen
Angst ohne Angst – ich geh durch das Licht
Fühle den Sturm, doch er bricht mich nicht
Angst ohne Angst – ich halt mich bereit
Für das, was kommt, für die neue Zeit
Hab gelernt, dass Stille laut sein kann
Dass Tränen manchmal Wege zeigen
Und dass ein Lächeln stärker ist
Als Mauern, die im Schatten schweigen
Jeder Schritt, den ich heut wage
Ist ein Sieg über das Gestern
Und wenn mein Herz auch schneller schlägt
Ich will es spür’n – ich will nicht mehr versteck’n
Angst ohne Angst – ich geh durch das Licht
Fühle den Sturm, doch er bricht mich nicht
Angst ohne Angst – ich halt mich bereit
Für das, was kommt, für die neue Zeit
Vielleicht fällt der Himmel
Doch ich bleib steh’n
Vielleicht kommt die Nacht
Doch ich kann seh’n
Was in mir lebt
Was mich befreit
Und ich geb die Angst zurück an die Zeit
Angst ohne Angst – ich geh durch das Licht
Fühle den Sturm, doch er bricht mich nicht
Angst ohne Angst – ich halt mich bereit
Für das, was kommt, für die neue Zeit
Ich atme tief, die Angst ist fort
Ich bin hier – an meinem Ort