Wir saßen in denselben Klassen,
zwei Welten – doch nie ganz allein.
Geboren ’76 – du im April, ich im September,
doch irgendwie rann uns die Zeit durch die Hand wie ein Stein.
Zahni, du mit ölverschmierten Händen,
dein Herz schlägt im Takt vom Maschinenlauf.
Ich hab dich nie berührt mit Worten,
doch irgendwas nahm trotzdem seinen Lauf.
Wir waren nie ein Paar, nie mehr als Nähe,
doch tief in mir warst du nie ganz weg.
Ein stilles Bild, das nie verblasste,
wie Reifenspuren auf frischem Dreck.
Was nie war, bleibt doch –
wie ein Lied, das keiner singt.
Wie ein Blick, der nie fragt,
aber alles in dir bringt.
Manche Herzen halten leise,
was nie laut sein durfte…
doch ich trag dich –
auch wenn’s nie war… in meiner Spur.
Du baust dir grad dein nächstes Leben,
Autocross, der Traum auf Rädern.
Und ich schau dir zu aus weiter Ferne,
zwischen “Was wäre wenn?” und “Ist schon gut so, wie’s war”.
Was nie war, bleibt doch –
wie ein Wunsch, der still verweht.
Doch du bist da –
in jedem Takt, den mein Herz versteht.
Ich lass dich frei –
und halt dich trotzdem fest…
in meiner Erinnerung.
In dem, was nie war…
und doch für mich geblieben ist.