Zwölf Jahre war’n wir wir,
Zwei davon voller Glanz,
Zehn mit Alltag, mit Geschichte,
Mit Respekt und viel Balance.
Wir haben Stürme überlebt,
So oft gemeinsam still geschrien,
Doch irgendwann, da war da nichts mehr,
Nur noch wir im Routine-Team.
Du warst nie schlecht zu mir,
Du hast mir Halt gegeben,
Doch Liebe braucht auch Feuer,
Nicht nur ein friedliches Leben.
Ich geh nicht, weil du’s nicht wert bist,
Ich geh, weil ich dich ehre –
Denn was wir hatten, bleibt bestehen,
Auch wenn ich nicht mehr bleibe.
Wir waren Freunde mit Verträgen,
Teilten Sorgen, Witz und Zeit,
Doch was einst war, das ist verblasst,
Wie ein Bild aus unsrer Zeit.
Ich hab die Reißleine gezogen,
Bevor wir uns verlieren,
Nicht in Wut, nicht im Streit –
Nur im Versuch, uns zu respektieren.
Du warst nie falsch für mich,
Du warst mein Heim, mein Licht,
Doch ich will ehrlich weitergehn,
Auch wenn mein Herz ein bisschen bricht.
Ich geh nicht, weil du’s nicht wert bist,
Ich geh, weil ich dich achte –
Denn Liebe darf auch leise gehen,
Wenn sie sich nicht mehr entfacht hat.
Und auch wenn wir bald geschieden sind,
Bleibst du für immer ein Teil von mir.
Ein Freund, der mir das Leben lehrte,
Ein Mensch mit echtem Wir.
Du warst nie schlecht zu mir,
Du warst mein sicheres Leben,
Doch Liebe braucht auch Sehnsucht,
Und die konnt’ ich dir nicht mehr geben.
Ich geh nicht aus Verbitterung,
Ich geh aus tiefer Klarheit –
In der Hoffnung, dass wir Freunde bleiben
Und uns nie verlieren – trotz Vergangenheit.