Ich hab dich fallen lassen, weil du mich zuerst losgelassen hast,
Wir warn nie zusammen, doch du hast mein Herz verfasst.
„Alles hat seine Zeit“, sag ich mir jeden Tag,
Doch es brennt noch ein bisschen, auch wenn ich’s nicht mehr sag.
Wir schrieben jede Nacht, Worte wurden warm,
„Hab dich lieb“, Herzen, Nähe – alles ohne Alarm.
Ich dacht, wir gehn wohin, wohin man selten geht,
Doch dein Feuer war nur Flamme, meins war längst ein ganzer See.
Du fragtest nach dem Date, ja, da war ich schon verloren,
Doch als es echt wurde, hast du ganz leis aufgehört zu wohnen.
Plötzlich Stille zwischen Zeilen, plötzlich Leere in der Luft,
Ich hab’s gespürt, bevor du’s sagtest – dein Herz war nicht genug.
Ich hab gebetet für nen Weg, der uns zusammenführt,
Doch manche Wege schließen sich, bevor man sie berührt.
Ich hab dich fallen lassen, weil du mich zuerst losgelassen hast,
Wir warn nie zusammen, doch du hast mein Herz verfasst.
„Alles hat seine Zeit“, sag ich mir jeden Tag,
Doch es brennt noch ein bisschen, auch wenn ich’s nicht mehr sag.
Du sagtest „tut mir leid“, doch das trifft mich trotzdem tief,
Manchmal ist das Ehrlichste das, was man am wenigsten verdient.
Ich wollt nicht kämpfen, wollt nur halten, was sich richtig anfühlt,
Doch du wusstest schon seit Wochen, dass dein Herz nicht weiterzieht.
Ich hab dir meine Zeit gegeben, hab gehofft, du merkst es irgendwann,
Doch du wolltest nur die Nähe, nicht den echten ganzen Mann.
Und heute sag ich: „Geh“, weil Bleiben nur noch weh tut,
Ich lass dich ziehen, auch wenn’s brennt – vielleicht ist das mein Mut.
Und wenn du irgendwann zurückblickst – vielleicht denkst du an uns zwei,
Doch ich werd dann längst woanders sein, frei wie der Fahrtwind im Mai.
Kein Groll, kein Hass, nur Narben, die leiser werden mit der Zeit.
Ich hab dich fallen lassen, weil du mich zuerst losgelassen hast,
Wir warn nie zusammen, doch du hast mein Herz verfasst.
„Alles hat seine Zeit“, sag ich mir jeden Tag,
Und irgendwann, ich weiß es, wird’s nicht mehr in mir klag’n.
Alles hat seine Zeit…
Und meine Zeit mit dir ist vorbei.
Aber eines bleibt:
Ich geh meinen Weg – und der führt nicht mehr zu dir.