

Prompt / Lyrics
[Intro] Die Stille hat heute ein neues Gesicht. Sie schmeckt nach Tränen und kühlem Licht. Kein Schrei, kein Atmen, nur der leere Flur, und an der Wand die tickende Uhr. Jeder Schlag ein Echo der Einsamkeit, ein Takt aus Stein in einer bleiernen Zeit. Ich sitze hier, wo eigentlich Lachen wär, doch das Zimmer ist stumm und das Herz ist so schwer. [Verse] Ich hab die Decke schon weichgelegt, nach jedem Zeichen in mir mich bewegt. Du warst ein Versprechen, in Blut gemalt, ein winziges Feuer, das in mir gestrahlt. Jetzt ist da nur dieser graue Ort, und ein Name ohne ein Echo-Wort. Ich suche dein Gesicht im Nebelglas, und frage mich, welche Farbe es wohl besaß. Wären deine Augen wie der Sommerregen, oder dunkel wie die Wege, die wir nicht gehen? Ich tastete blind nach einer Hand, die nur in meinen Träumen den Weg zu mir fand. [Verse] Die Wiege steht leer im fahlen Schein, sie sollte ein Nest, keine Mahnung sein. Ich streiche über das unberührte Holz, zwischen tiefer Verzweiflung und leisem Stolz. Denn du warst da, für einen Atemzug lang, auch wenn dein Lied nie im Licht erklang. Ich zähle die Tage, die Wochen, die Stunden, und lecke die tiefen, unsichtbaren Wunden. Die Kleider im Schrank, so winzig und weiß, sie brennen auf meiner Haut wie ewiges Eis. Alles war fertig, alles war bereit, jetzt ist alles nur Staub und Unendlichkeit. [Pre-Chorus] Die Welt dreht sich weiter, als wär nichts geschehen, doch meine Zeit ist einfach stehen geblieben. Wie hält man fest, was man nie halten durfte? Wie liebt man das, was der Wind uns entführte? Wie atmet man weiter, wenn die Lunge versagt, weil niemand nach unserem Schmerz mehr fragt? [Chorus] Oh, mein Kind, du bleibst ein Schatten im Licht, die schönste Geschichte, die man niemals spricht. Du bist der Herzschlag, der plötzlich erfror, das leiseste Flüstern am Himmelstor. Ich wiege die Leere, ich singe dem Wind, für das, was wir waren – und niemals sind. Ein Stern ohne Namen, ein Buch ohne Schluss, der kälteste und zugleich zärtlichste Kuss. [Verse] Man sagt, die Zeit würde Wunden heilen, doch ich will in diesem Moment verweilen. Denn wenn der Schmerz geht, was bleibt mir von dir? Nur die Kälte im Raum und das Schweigen in mir? Ich baue Schlösser aus Wolken und Sand, und male dein Bild an die bröckelnde Wand. Die Nachbarn, sie schauen beschämt weg im Licht, sie sehen das Kind in meinen Augen wohl nicht. Sie sprechen von Zukunft, von „vielleicht nächstes Mal“, doch jedes Wort ist wie stumpfer, kalter Stahl. Du warst kein Versuch, du warst mein ganzer Plan, mein kleiner Pilot auf der Himmelsbahn. [Bridge] Es gibt kein Grab, nur die Weite in mir. Kein Gestern, kein Morgen, kein Wir. Nur dieser Riss, der mitten durchs Herz geht, ein stummes Gebet, das im Winter verweht. Du warst zu zerbrechlich für diesen Plan, und ließest mich einsam im Regen stehen. Vielleicht war die Welt zu laut für dein Lied, zu dunkel der Ort, an den es dich trieb. Vielleicht bist du jetzt, wo die Träume beginnen, und lässt deine Liebe von oben herinnen. Doch hier unten bleibt nur der bittere Rest, ein klammer Griff, der die Leere hält fest. [Pre-Chorus] Oh, mein Kind, du bist das Licht in der Nacht, das über meine traurigen Stunden nun wacht. Du bist der Herzschlag, der in mir noch bebt, die einzige Liebe, die ohne Körper überlebt. Ich wiege die Leere, ich tanze mit dem Wind, weil wir im Herzen für immer verbunden sind. Du bist die Träne, die im Mondschein glänzt, die Sehnsucht, die keine Grenzen mehr kennt. [Outro] Schlaf ein... ohne Angst. In der Kammer meines Herzens brennt ein Licht. Ich vergesse dich nicht. Nein... ich vergesse dich nicht. Ich flüstere deinen Namen in die dunkle Nacht, bis der Morgen mit neuem Schmerz erwacht. Du bist bei mir, in jedem Atemzug, den ich tu, mein kleiner Engel, komm endlich zur Ruh. Ich vergesse dich nicht. Niemals. Stille. Nur die Uhr an der Wand... Tick... Tack... Ich liebe dich.
Tags
male, rap, hip hop, deepcore, deep, traurig, melancholisch, melodramatisch, zerbrechen, Tränen, schreie
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2/5/2026