[Strophe 1]
Laura lacht, damit’s niemand merkt,
wie schwer ihr Herz heut wieder wärmt.
Sie sagt: „Mir geht’s gut“, auch wenn sie friert,
weil sie die andern sonst verliert.
Sie hört zu, wenn andre reden,
und gibt sich selbst dafür auf,
schenkt Liebe, bis nichts bleibt,
weil sie glaubt, so gehört man dazu.
[Pre-Refrain]
Doch in der Nacht, wenn’s leise wird,
zieht ihr Kopf die Kreise mit,
sie fragt sich, wer sie auffängt,
wenn das Lächeln nicht mehr sitzt.
[Refrain]
Wenn Laura fällt,
wer fängt sie dann?
Sie hält die Welt,
doch wer hält sie dann?
Sie hat so Angst, allein zu sein,
weil alle Stück für Stück vergeh’n.
Doch da ist einer, der bleibt,
auch wenn sie’s selbst nicht sieht –
er hält sie,
wenn Laura fällt.
[Strophe 2]
Ein Teil der Familie zieht weit fort,
und sie fühlt sich leer an diesem Ort.
Da, wo früher Stimmen waren,
ist nur noch Stille im Flur.
Ihr Freund sagt: „Ich bin hier bei dir“,
legt sanft den Arm um sie.
Doch sie sucht in seinem Blick
nach dem, was sie vermisst in sich.
[Pre-Refrain 2]
Sie wünscht sich, einmal loszulass’n,
nicht immer stark zu sein für zwei.
Vielleicht wär das der erste Schritt,
zu fühlen, dass sie’s wert ist.
[Refrain]
Wenn Laura fällt,
wer fängt sie dann?
Sie hält die Welt,
doch wer hält sie dann?
Sie hat so Angst, allein zu sein,
weil alle Stück für Stück vergeh’n.
Doch da ist einer, der bleibt,
auch wenn sie’s selbst nicht sieht –
er hält sie,
wenn Laura fällt.
[Bridge]
Und irgendwann versteht sie leis’,
dass Liebe bleibt, auch wenn sie reist.
Dass Nähe mehr als Körper meint –
und dass ihr Herz ein Zuhause bleibt.
[Outro – leise, ehrlich]
Laura fällt, doch diesmal weich,
in Arme, die sie endlich trägt.
Und sie merkt, sie war nie allein –
sie hat nur vergessen,
wie’s sich anfühlt,
geliebt zu sein.